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27. Februar 2024

49ers Germany

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Erneut: Niners wählen in der fünften Runde einen Cornerback

6 min read

Zum dritten Mal in Serie draften die San Francisco 49ers in der fünften des NFL Drafts einen Cornerback. Nach Deommodore Lenoir (2021) und Samuel Womack III (2022) entschied sich das Team mit dem 155. Pick Overall für Darrell Luter Jr. von der University of South Alabama. Luter transferierte nach zwei Jahren am Pearl River Community College zu den South Alabama Jaguars. Zuvor hatten die Niners drei Auswahlrechte in der dritten Runde und drafteten Safety Ji’Ayir Brown, Kicker Jake Moody und Tight End Cameron Latu.

49ers lieben vielseitige Cornerbacks

Die San Francisco 49ers draften in den vergangenen Jahren immer wieder etwas „outside the box“ und sind immer wieder für Überraschungen gut. In diesem Jahr wählte das Team in der dritten Runde mit einem Top-100 Pick einen Kicker – Jake Moody von der University of Michigan. Auf der anderen Seite draftet das Team ziemlich verlässlich unter der Führung von General Manager John Lynch und Head Coach Kyle Shanahan einen Cornerback in der fünften Runde des Drafts.

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Dies sollte sich nun auch im Draft 2023 nicht ändern. Die 49ers mögen vielseitige Cornerbacks in der fünften Runde. Sie haben dort 2021 Deommodore Lenoir und letztes Jahr in der gleichen Runde Samuel Womack III ausgewählt. Lenoir kam in seinem Rookie Jahr vor allem zu Spielzeit in den Special Teams, konnte aber in der vergangenen Saison nach der Verletzung von Emmanuel Moseley die Position des Outside Cornerbacks gegenüber von Charvarius Ward einnehmen. Womack spielte in seiner Rookie Saison ebenfalls zumeist in den Special Team.

Wie diese beiden kann auch Darrell Luter Jr. sowohl innen als auch außen spielen. Luter verbrachte fünf Spielzeiten am College. Nachdem er nach der High-School keine Scholarship Offers aus der D1 bekam, ging er zunächst an das Pearl River Community College, bevor er nach Abschluss und zwei Spielzeiten zur University of South Alabama transferierte.

Die 49ers erwarben den Fünftrundenpick, mit dem man den Cornerback draftete, durch den Trade von Running Back Jeff Wilson Jr. mit den Miami Dolphins.

Von Pearl River nach South Alabama

Darrell Akeem Luter Jr. (24. April 2000 / 1,83 m / 86 kg) ist in Hattiesburg geboren und aufgewachsen und begann im Alter von 5 Jahren mit Pee-Wee Football. Als er die High School erreichte, schrieb sich Luter in Oak Grove ein, wo er als Zehntklässler zum ersten Cornerback wurde. Zu seiner Junior Season wechselte er in eine hybride Rolle als Nickel/Linebacker und erzielte 41 Tackles, vier abgewehrte Pässe und eine Interception. Als Senior wechselte Luter auf die Position des Outside Cornerback und erzielte 53 Tackles, fünf abgewehrte Pässe und einen erzwungenen Fumble. Er war außerdem zwei Saisons im Basketballteam und trat als Senior in Oak Grove dem Leichtathletikteam bei, wo er persönliche Bestleistungen über 200 Meter (23,68), im Weitsprung (20 Fuß 10 Inches) und im Dreisprung (43-3) erreichte.

Als No-Star-Recruit wurde Luter von den Online-Rekrutierungsdiensten in der Klasse 2018 nicht eingestuft und wurde während seiner High-School-Zeit weitgehend übersehen. Er hatte sechs Teamkollegen, die bei FBS-Programmen unterschrieben, darunter Quarterback John Rhys Plumlee (Ole Miss) und Defensive Lineman Jaden Crumedy (Mississippi State). Darnell Luter Jr. erhielt jedoch keine Scholarships Offers aus der D1, sondern nur von Junior Colleges. Er unterschrieb am Pearl River Community College (40 Meilen südlich von Hattiesburg) und wurde als Cornerback im zweiten Jahr 2019 zum Vollzeit-Starter.

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Harte Arbeit im JuCo zahlt sich aus

Im Jahr 2019 wurde Luter als Zehntklässler zum Cornerback und erzielte 19 Tackles, neun abgewehrte Pässe und eine Interception. Als Three-Star-Juco-Recruit war Luter die Nr. 36 unter den JuCo-Cornerbacks in der 2020er Rekrutierungsklasse. Er erhielt Stipendienangebote von Coastal Carolina, Houston und Southern Miss, aber South Alabama zeigte das größte Interesse.

Nach seinem Schulabschluss unterschrieb er bei South Alabama. In seinem ersten Jahr mit dem Team kam er in allen elf Spielen zum Einsatz. Dabei konnte Luter als Nummer 3 Cornerback die Teamführung bei den Tackles unter den Cornerback-Spielern übernehmen. Luter hatte 2021 ein bahnbrechendes Jahr, in dem er den dritten Platz in der FBS bei den Pass Breakups belegte, vier Interceptions verbuchte und nur bei 26,7 % der Pässe, die auf ihn geworfen wurden, einen Receiver zuließ. Pro Football Focus (PFF) wählte ihn nach der Saison in das zweite Team der All-America-Auswahl.

Als Senior 2022 verzeichnete er sieben Pass Breakups und nur eine Interception, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass er weniger von Quarterbacks angegriffen wurde. Luter wurde zum Senior Bowl 2023 eingeladen und beendete seine Zeit in South Alabama, wo er nur 45,3 % der ihm zugeworfenen Pässe fangen konnte, während er 17 Pass Breakups verzeichnete und nur sechs Strafen kassierte.

Zusammenfassung und Ausblick

Darrell Luter war zwei Jahre lang Starter in South Alabama und spielte im Man-Heavy-Scheme von Head Coach Kane Womack als Outside Cornerback. Er hatte nur ein paar Angebote von Junior Colleges, arbeitete er sich in das Programm der Jaguars ein und war als Junior und Senior einer der Top-Coverage Spieler der Sun Belt Conference (22 abgewehrte Pässe bei 23 Starts in den letzten beiden Spielzeiten).

Luter nutzt seine langen Arme und seine lockere Hüfte, um den Plan des Routenläufers zu ändern oder den Ball im Feld zu spielen, ohne die Phase zu verlassen. Er zeigt einen leichten Hitch in seinen Übergänge und kann von der Spitze der Routen weggelaufen werden, besonders wenn er aus der Deckung heraus arbeitet. Insgesamt wird Luter nicht in jedes Schema passen, aber er ist athletisch, lang und mag keine Receiver, die denken, dass der Catch Point ihnen gehört.

Der Fünftrundenpick aus 2023 wird sich in der Depth Chart hinter Charvarius Ward, Free Agent Neuerwerbung Isaiah Oliver und Deommodore Lenoir einreihen müssen, Er könnte auf Ambry Thomas und Samuel Womack III Druck ausüben und eventuell um einen tiefen Roster Platz zu konkurrieren.

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