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23. April 2024

49ers Germany

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49ers draften Edge Robert Beal Jr. aus Georgia

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Mit ihrem zweiten Pick in der fünften Runde des NFL Drafts 2023 wählten die San Francisco 49ers mit dem 173. Pick Overall Robert Beal Jr. aus. Der Edge Rusher kommt vom amtierenden College Football Champion Georgia Bulldogs. Zuvor hatten die Niners bereits in der fünften Runde Cornerback Darrell Luter Jr. aus South Alabama ausgewählt. Am zweiten Tag des Draft hatten das Team aus Santa Clara mit ihren drei Picks in der dritten Runde Safety Ji’Ayir Brown (Penn State), Kicker Jake Moody (Michigan) und Tight End Cameron Latu (Alabama) ausgewählt.

Zweimaliger CFP National Champion mit den Bulldogs

Die San Francisco 49ers bringen mit dem 173. Pick Overall mit Robert Beal Jr. ein interessantes neues Projekt in die Defensive Line Gruppe von Defensive Line Coach Kris Kocurek. Nach den Free Agency Abgängen von Charles Omenihu (Kansas City Chiefs), Jordan Willis (Las Vegas Raiders) und Samson Ebukam (Indianapolis Colts) sowie Hassan Ridgeway (Houston Texans) und Maurice Hurst (Cleveland Browns) brauchte das Team Ersatz.

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In der Free Agency verpflichteten die Niners für die Unit des neuen Defensive Coordinators Steve Wilks mit Defensive Tackle Javon Hargrave (Philadelphia Eagles) und Clelin Ferrell (Las Vegas Raiders) zwei erfahrene Spieler. Außerdem brachte man erfahrene Rollenspieler wie T.Y. McGill und Kerry Hyder mit Ein-Jahres-Verträgen zurück. Nun sucht man weiterhin Spieler, die ins Anforderungsprofil von Kris Kocurek passen und weiterentwickelt können.

Der ehemalige Five-Star-Recruit Jordan Beal Jr. passt in dieses Profil. Großes Potential, was bisher zwar sein Leistungsvermögen angedeutet, aber sicher noch nicht komplett abgerufen worden ist. In der vergangenen College Saison gewann Beal mit der University of Georgia zum zweiten Mal in Serie die nationale College Meisterschaft. Dabei steuerte der Edge Rusher 25 Tackles, 2,5 Tackles for Loss, 2,5 Sacks und einen Forced Fumble in 15 Spielen bei.

Rohdiamant mit Licht und Schatten

Robert "RJ" Beal Jr. (18. August 1999 / 1,93 m / 113 kg) wurde in Suwanee im US-Bundesstaat Georgia auf und spielte in seiner Jugend hauptsächlich Basketball. In der sechsten Klasse wechselte er zum Football. Beal, der zu Hause unterrichtet wurde, spielte anfangs Offensive Tackle, Wide Receiver und Tight End. Beal bevorzugte wegen der körperlichen Härte die defensive Seite des Balls. Er besuchte die Norcross High-School, an welcher er 19 Tackles, 12,0 Tackles for Loss und 3,5 Sacks als Sophomore erzielte. Als Junior brachte es Beal auf 35 Tackles, 11,0 Tackles for Loss, 5,0 Sacks und zwei Forced Fumbles.

Für seine letzte Saison wechselte er zur IMG Academy in Bradenton, Florida. Er wollte jedoch näher an seine Heimat zurückkehren und wechselte mitten in der Saison zur Peachtree Ridge High School in Gwinnett County. Beal war in Norcross in der Leichtathletik aktiv und gewann regionale Titel mit persönlichen Bestleistungen im Kugelstoßen (50 Fuß und 9 Zoll) und mit dem Diskus (146-3).

"Kind seiner Heimatstadt"

Als Vier-Sterne-Recruit war Beal die Nummer acht der Weakside Defensive Ends in der Rekrutierungsklasse 2017 und die Nummer elf der Rekruten in Georgia. Mit über drei Dutzend Stipendienangeboten, hatte er die Wahl zwischen fast allen Programmen des Landes, darunter Alabama, Florida State, Clemson, LSU, Michigan, Ohio State, Stanford, Texas und USC. Beal committete während seiner Junior-Saison im November 2015 für Notre Dame, aber ein paar Monate später nahm er seine Zusage zurück und besuchte Florida State, North Carolina, South Carolina und Tennessee. Am Ende des Recruiting-Cycle wurde er neu bewertet und schließlich als Five-Star-Recruit eingestuft.

Letztendlich bezeichnete sich Beal als "Kind seiner Heimatstadt" und entschied sich für Georgia. Er hatte geplant, die High School vorzeitig abzuschließen, um sich frühzeitig bei der University of Georgia einschreiben zu können, aber seine mehrfachen Transfers während seines Abschlussjahres verzögerten sein Zulassungsverfahren. Beal unterschrieb bei den Bulldogs (in der gleichen Klasse wie Andrew Thomas, D'Andre Swift und Eric Stokes), wurde aber erst im August 2017 als akademisch förderungswürdig eingestuft.

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Schleppender Start seiner College Laufbahn

Beals College Laufbahn bei den Georgia Bulldogs begann 2017 mit einer Redshirt-Season. In den Spielzeiten 2018 und 2019 kam er bei den Bulldogs in jeweils elf Spielen zum Einsatz, aber er konnte aus seinen Einsatzzeiten nur wenig Kapital schlagen (23 Tackles, 1,5 Tackles for Loss und 1,0 Sacks). Aus Frustration über den Mangel an Spielzeit meldete er sich nach der Saison 2019 für das Transferportal an, entschied sich aber gegen einen Transfer und blieb in Athens.

2020 kam er verletzungsbedingt nur ein sieben zum Einsatz und konnte sich erst in der Meisterschaftssaison 2021 mehr Spielanteile verschaffen. In der Saison 2021 kam er in 15 Spielen (zwei Starts) zum Einsatz und sammelte 23 Tackles, 7,5 Tackles for Loss und 6,5 Sacks. Als Senior konnte er 2022 in acht von 15 Spielen starten und kam auf 26 Tackles, 3,0 Tackles for Loss und 3,0 Sacks sowie ein Forced Fumble. Beal kam an der Seite von Jalen Carter und Nolan Smith, die beide von den Philadelphia Eagles in der ersten Runde des Drafts ausgewählt wurden, auf 20 Quarterback Pressures.

In seinen sechs Spielzeiten an der University of Georgia kam Beal in 59 Spielen mit zehn Starts zum Einsatz. Dabei sammelte er 72 Tackles, 12,0 Tackles for Loss, 10,5 Sacks, zwei Forced Fumbles und zwei abgewehrte Pässe. Mit den Georgia Bulldogs gewann er 2021 und 2022 die College Football Playoffs und wurde in beiden Finalbegegnungen gegen Alabama bzw. TCU eingesetzt.

Zusammenfassung und Ausblick

Als Role Player in Georgia spielte Beal als Outside Linebacker im 3-4-Base Scheme von Co-Defensive Coordinator Will Muschamp. Als ehemaliger Top-Recruit kämpfte während seiner gesamten Laufbahn damit, gegen die große Konkurrenz bei den Bulldogs konstant Spielzeit zu bekommen, was seine Entwicklung behinderte. Beals Tape ist verlockend, aber frustrierend anzuschauen, denn er hat das Zeug dazu, eine größere Wirkung zu erzielen.

Er hat kein instinktives Gefühl dafür, wie er seine Talente optimal einsetzen kann. Im Moment ist er am besten, wenn er seine Schnelligkeit und Länge nutzt, um den Ball sauber zu halten, zu kratzen und zu zerstören. Insgesamt ist Beal mit seinem Pass-Rush-Setup und seinen Fähigkeiten in der Run Defense noch sehr roh. Trotzdem hat Beal ein Größen-/Geschwindigkeitsprofil und immer wieder Spielzüge gezeigt, die darauf hindeuten, dass er ein besserer Profi- als College-Spieler sein könnte.  

Klingt nach einem Spieler, der wie geschaffen ist, von Kris Kocurek geformt zu werden!

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