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30. Juli 2021

49ers Germany

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Deommodore Lenoir zweiter Fünftrundenpick der 49ers

6 min read

Nach Ambry Thomas in der dritten Runde des NFL Drafts 2021 wählen die San Francisco 49ers in der fünften Runde einen weiteren Cornerback. Mit dem 172. Pick Overall entscheiden sich die Niners für Deommodore Lenoir von der University of Oregon. Mit dem ehemaligen Cornerback der Oregon Ducks hielten die 49ers auch im Februar bereits ein Pre-Draft Meeting ab. Lenoir hat eine besondere Verbindung zu Richard Sherman.

Zweiter Cornerback im Draft 2021 für die 49ers

Nachdem die San Francisco 49ers in der Free Agency mit Jason Verrett, Emmanuel Moseley und K`Waun Williams drei wichtige ihrer eigenen Free Agents zum Team zurückgebracht hatten, fehlte vor allem Tiefe im Cornerback Room. Nach dem Uptrade mit den Miami Dolphins für den 3rd Overall Pick, mit dem die 49ers Quarterback Trey Lance auswählten, war schnell klar, dass die Draft Priorität eines Cornerbacks nach hinten rutscht. Dazu wählte das Team in der zweiten Runde mit Aaron Banks einen Offensive Guard. Seine Quarterbacks, insbesondere einen Rookie, muss man beschützen.

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Dementsprechend konnte das Team die Position des Cornerbacks erst später adressieren. Mit Ambry Thomas von den Michigan Wolverines holte man mit dem 102. Pick Overall einen Outside Corner mit viel Talent, gerade in Press-Man-Coverage. Der 102. Pick Overall war ein Compensatory Pick für Robert Saleh, der neuer Head Coach bei den New York Jets wurde. Mit dem 172. Pick Overall wählten die San Francisco 49ers Deommodore Lenoir von den Oregon Ducks. Diesen Pick bekamen die 49ers im Rahmen des Kwon Alexander Trades von den New Orleans Saints.

Lenoir kehrt in seine kalifornische Heimat zurück

Deommodore Lenoir (6.10.1999/ 1,80 m / 88 kg) wuchs in Südkalifornien (geboren in Los Angeles) auf und besuchte die Salesian High-School. Dort spielte Lenoir Quarterback, Running Back, Wide Receiver und Defensive Back. Als Sophomore erlief er 763 Yards und sieben Touchdowns, dazu kamen 50 Tackles und sieben abgewehrte Pässe. Lenoir erzielte 563 Rushing Yards, 389 Receiving Yards und insgesamt neun Touchdowns in der Offense und 48 Tackles, einen erzwungenen Fumble und eine Interception in der Defense. Als Senior war er ein U.S. Army All-American und Ligaspieler des Jahres 2016. Seine Senior Season beendete er mit 1.172 Rushing Yards (10,9 Yards pro Carry) und 17 Touchdowns sowie 663 Receiving-Yards und sieben Touchdowns. Er hatte 52 Tackles, zwei erzwungene Fumbles und eine Interception in der High-School.

Lenoir war auch in der Leichtathletik aktiv und stellte persönliche Bestleistungen über die 100 Meter (11,99), 200 Meter (23,19) und Weitsprung (19'3) auf. Lenoir war ein Four-Star-Cornerback-Recruit aus der High-School und war die Nummer 7 der Cornerbacks in der Klasse von 2017 und die Nummer 8 der Recruits im Staat Kalifornien. „Demo“ Lenoir hatte über 30 Stipendienangebote und entscheid sich für die University of Oregon.

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Drei Jahre Starter in Oregon

Lenoir war drei Jahre lang Stammspieler in Oregon. Er spielte zumeist als Boundary Cornerback im Scheme des ehemaligen Defensive Coordinators Andy Avalos, der sowohl Mann- als auch Zonendeckungen spielen ließ. Für die Oregon Ducks machte er insgesamt 47 Partien mit 34 Starts. Sein letzten 34 Spiele am College startete er in Serie seit Beginn der Saison 2018. „Demo“ sammelte 158 Tackles, 4,0 Tackle for Loss, zwei Forced Fumbles, sechs Interception und 27 abgewehrte Pässe.

In seiner Senior Saison 2021 produzierte er 35 Total Tackles, eine Interception und einen Forced Fumble in der auf sechs Spiel verkürzten Pac-12 Season. Er ließ 53,1 % Completion Percentage bei 32 Targets laut Pro Football Focus zu. Damit liegt er auf dem dritten Platz unter den Pac-12 Cornerbacks mit 30 oder mehr Targets. Er wurde für sein Spiel im Jahr 2020 in das Second-Team All-Conference ausgewählt.

Lenoir gilt als geschmeidig in seinem Turn-and-Run und Drive Mechanik, aber er muss Spielzüge und Routen schneller erkennen. In der Coverage findet ihn der Ball eher, als dass er den Ball findet. Insgesamt hat Lenoir eine angemessene Größe und Athletik, aber er hat nicht das Tape eines Playmakers und muss seine Antizipation entwickeln, um in der NFL zu überleben, wobei er als möglicher Back-Up in Frage kommt.

„Family“ – Verbindung zu Richard Sherman

Der neue Cornerback der 49ers entstammt aus einer sehr großen Familie. Lenoir ist das neunte von zwölf Kindern und stammt aus einer hart arbeitenden Familie, bei der beide Elternteile arbeiteten mussten. In der High-School hatte er einen Notendurchschnitt von 3,5 und ist seiner Religion treu. Seinen Ehrgeiz führt er auf seine Erziehung und seine Gemeinschaft zurück. „In Süd Los Angeles aufzuwachsen hat mich viel gelehrt", sagt er. „Es hat mich gelehrt, konzentriert zu bleiben, um dorthin zu kommen, wo ich hinwill, und das ist die NFL. Man muss im Klassenzimmer bleiben und das tun, was einem aufgetragen wird."

Während Lenoir im Footballteam der Salesian High-School in Los Angeles spielte, wurde er von D'Vah Thomas gecoacht, einem langjährigen Freund des Cornerbacks Richard Sherman. Die drei stehen sich so nahe, dass das jüngste Mitglied der 49ers Secondary den All-Pro "Familie" bezeichnet. Zu erfahren, dass die Tür in Santa Clara für Shermans Rückkehr immer noch offen ist, zauberte dem ehemaligen Oregon Duck während seiner ersten Pressekonferenz ein Lächeln ins Gesicht. Die Möglichkeit, den Locker Room mit dem All-Decade-Corner zu teilen, wäre eine einzigartige Situation.

„Es ist ein großartiges Gefühl und er ist einer meiner engsten Familienmitglieder", sagte Lenoir. „In der Lage zu sein, von ihm zu lernen und von einem älteren Mann zu lernen, ist großartig. Er ist einfach ein enger Freund der Familie, so dass wir sagen, wir sind wie Familienmitglieder. Er und mein Trainer sind zusammen zur Schule gegangen und seitdem sind sie beste Freunde." 

Shanahan schien überrascht

„Ich liebe ihn", sagte Richard Sherman. „Er hat für einen meiner ältesten Freunde in der High-School gespielt, also habe ich ihn sozusagen aufwachsen sehen." Die Verbindung war sogar den Verantwortlichen der 49ers unbekannt, die normalerweise die meisten der engsten Geheimnisse eines Prospects aufdecken. Head Coach Kyle Shanahan lachte und wünschte sich wahrscheinlich, er hätte ein wenig mehr Aufklärung betreiben können.

„Ich wusste nicht, dass er eng mit Sherm befreundet ist, das ist gut zu wissen," kommentierte Shanahan ein wenig überrascht, nahm es aber humorvoll. „Ich werde ihn jetzt anrufen und mehr über ihn fragen. Ein bisschen spät, aber es wird gut sein." Vielleicht spricht man auch noch über andere Dinge…

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