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15. Juni 2021

49ers Germany

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49ers Germany Offensive Player of the Week (1) „Honorable Mention“: Jerick McKinnon

3 min read

Ein Grund zur Freude bei der Heimniederlage der San Francisco 49ers gegen die Arizona Cardinals war das Comeback von Jerick McKinnon. Nach zweijähriger Verletzungspause konnte er endlich das Trikot der Niners überstreifen. McKinnon erzielte auch direkt einen Touchdown. Die 49ers Germany Offensive Player of the Week Auszeichnung ging an Raheem Mostert, aber das Comeback von McKinnon nach langer Leidenszeit verdient zumindest eine „Honorable Mention!“

Hoffnungsvolles Comeback: "Jet" is back!

Die Statistiken von Jerick McKinnon sind sicher noch kein Augenöffner. Aber für einen Spieler, der seit 2017 kein NFL Spiel bestritten hat, spielte er bei seinem Comeback recht gut. Er bekam drei Carries und verzeichnete 24 Rushing Yards und fing außerdem drei Pässe für weitere 20 Yards sowie einen Touchdown. Einen Pass von Garoppolo droppte er, ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen. Im vierten Quarter zeigte er, warum ihn Kyle Shanahan vor der 2018er Saison unbedingt haben wollte. Auf einer Route in die Flat aus dem Backfield heraus bekam er von Garoppolo den Ball und konnte seinen ersten Touchdown seit knapp 1.000 Tagen erzielen.

„Gott ist gut“, kommentierte Jerick McKinnon nach seiner Rückkehr auf das Spielfeld. „Ich bin wieder da, und es war großartig, wieder mit meinem Team da draußen zu sein und mit diesen Jungs zu spielen, mit diesen Jungs in den Krieg zu ziehen. Sie waren in den letzten zwei frustrierenden Jahren definitiv an meiner Seite. Es war wirklich nur ein Segen, heute Morgen aufzuwachen und zu wissen, dass ich endlich in einem Spiel spielen werde. Eine Menge Emotionen. Ich bin aufgewacht, habe ein paar Tränen vergossen und einfach alles eingesteckt.

Drittrundenpick der Vikings 2014

Jerick Deshun McKinnon (1,75 m / 98 kg) wurde von den Minnesota Vikings mit dem 96. Pick Overall in der dritten Runde des NFL Drafts 2014 verpflichtet. In den vergangenen vier Spielzeiten (2014 bis 2017) wurde der Running Back in 58 Spielen (14 Starts) eingesetzt und erzielte mit 474 Carries 1.918 Yards und sieben Touchdowns. Dazu fing er 142 Pässe für 984 Yards und fünf Touchdowns. McKinnon machte für die Franchise aus Minneapolis auch drei Postseason Spiele und verzeichnete dort mit 20 Carries 81 Yards sowie einen Touchdown und erzielte mit 17 Receptions 114 Yards und ebenfalls einen Touchdown.

In der Spielzeit 2017, in der es die Vikings bis ins NFC Championship Game geschafft haben, wurde McKinnon in allen 16 Partien (ein Start) aufgeboten und beendete die Saison mit 150 Carries für 570 Yards und drei Touchdowns. Seine 51 Receptions sind eine persönliche Saisonbestleistung mit denen er 421 Yards (durchschnittlich 8,3 Yards pro Receptions) und zwei Touchdowns erzielte. In den beiden Playoff Begegnungen der Vikings erlief er mit 18 Carries 74 Yards und einen Touchdown. Als Receiver fing er 14 Pässe und machte damit 92 Yards.

Der inzwischen 26jährige Running Back, der aus Marietta in Georgia stammt, besuchte die Georgia Southern University von 2013 bis 2015. Für die Georgia Southern Eagles bestritt der eigentlich als Quarterback verpflichtete McKinnon 47 Spiele (31 Starts) und beendete seine College Karriere mit 3.899 Rushing Yards und 42 Touchdowns. Mit diesen Rushing Yards liegt er in der Geschichte des Colleges auf dem dritten Platz und muss lediglich Adrian Peterson (6.559 Yards, NCAA All-Time Leading Rusher von 1998 bis 2001) und Jermaine Austin (5.411 Yards von 2002 bis 2005) den Vortritt lassen.

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