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15. April 2024

49ers Germany

Official 49ers Fan Chapter, part of Niner Empire.

Wechselt McCaffrey zur #22?

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Nachdem Trade von Running Back Jeff Wilson Jr. zu den Miami Dolphins ist die Nummer 22 bei den San Francisco 49ers frei geworden. Nur zwölf Tage nach der Ankunft von Star Running Back Christian McCaffrey könnte dieser wieder mit der Nummer auflaufen, mit der er knapp fünfeinhalb Spielzeiten bei den Carolina Panthers aufgelaufen war. Aber das NFL Regelwerkt schiebt dem Ansinnen einen vor. Außerdem gibt es eine interessante geschichtliche Parallele zu seinem Vater Ed McCaffrey.

Lieblingsnummern bei den 49ers blockiert

Als die San Francisco 49ers sich mit den Carolina Panthers auf einen Trade für Running Back Christian McCaffrey geeinigt haben, standen dem Running Back nicht viele Optionen für seine neue Trikotnummer bei den Niners zur Verfügung. Bei den Carolina Panthers trug McCaffrey seit seiner Ankunft in der NFL die Nummer 22 auf dem Jersey. Im College bei den Stanford Cardinal lief er mit der Nummer 5 auf dem Trikot auf. Beide Trikotnummern waren beim Zeitpunkt des Trades vergeben. Der verletzte Starting Quarterback Trey Lance hat die Nummer 5 auf dem Jersey, während Jeffery Wilson Jr. die 22 trug.

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Bei Jeff Wilson ist das mit der Trikotnummer bei den 49ers so eine Sache. In seiner ersten Saison in der NFL lief Wilson mit der Nummer 41 in sechs Partien. Der ehemalige Undrafted Rookie Free Agent wechselte zur Saison 2019 zur Nummer 30 auf dem Jersey und absolvierte damit 22 Partien in der Regular Season und auch in der Postseason. Ab der Spielzeit 2021 trug Wilson dann erneut eine andere Nummer und war nunmehr unter der Nummer 22 aufzufinden. Nach seinem Trade zu Miami Dolphins hat Wilson nunmehr bereits mit der 23 seine vierte Nummer auf dem Jersey.

NFL Regularien verbieten einen erneuten Wechsel

Zwölf Tage nach seiner Rückkehr in der Bay Area wäre nach dem Abschied von Jeff Wilson In Richtung Florida nun der Weg für Christian McCaffrey zu „seiner“ Nummer 22. Aber Timing ist alles: Die NFL Regularien untersagen einen Wechsel des Namens oder der Trikotnummer nach dem Start der Regular Season. Dies könnte nicht nur zu unangemessener Verwirrung bei den Gegnern führen, sondern auch zu einem Chaos, wenn alle Spieler ihre Nummern während der Saison ändern dürften.

Für die Statistiker wäre es schwierig, mit den unnötigen Änderungen Schritt zu halten, und auch ihre Beobachter könnten verwirrt sein, welcher Spieler gerade auf dem Spielfeld war. In der Off- bzw. Preseason ist dies noch anders. Dort dürfen die Trikotnummer sogar auf beiden Seiten des Balles vergeben werden. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass in der Offseason 90 Spieler auf dem Roster sein dürfen, aber Teams aufgrund von Verletzten, die sich auf der Injured Reserve List, der Physically Unable to Perform List oder Non-Football Injury List stehen, und auch Retired Numbers gar nicht so viele Trikotnummern zur Verfügung haben.

Ausnahmeregelung? It´s all about the Money!  

Die einzige Ausnahme für den Austausch der Trikotnummer ist der Wechsel des Teams durch einen Trade oder eine Entlassung. Eine Entlassung kommt natürlich für die 49ers nicht in Frage. Eine andere Möglichkeit wäre eine Ausnahmeregelung durch die NFL aufgrund des kurzen Zeitabstands. Die Frage, ob die Liga eine solche Ausnahme gewähren würde, ist aber eher zweitrangig, denn es kommt auch noch das liebe Geld ins Spiel.

Wechselt ein Spieler auf seinen Wunsch die Nummer (wie es einige Spieler vor dem Beginn der Saison 2021 gemacht haben, als für einige Positionsgruppen auch vorher gesperrte Nummernkreise freigegeben wurden), muss er alle unverkauften Jerseys, die mit seinem Namen und der zuvor gewählten Nummer bereits gedruckt wurden, zurückkaufen. Dies wäre gerade im Fall von McCaffrey eine nicht zu unterschätzende Summe. Außerdem würde man alle Fans verärgern, die sich bereits das Jersey mit der ikonischen Rückennummer von Michael „Air“ Jordan gekauft bzw. bestellt haben.    

Wie der Vater so der Sohn…

Das erste Spiel für Christian McCaffrey gegen die Kansas City Chiefs im Jersey der 49ers war historisch gesehen etwas besonders. Gegen das Team um Quarterback Patrick Mahomes trugen die Niners das Throwback Trikot aus der Saison 1994. Das Team gewann mit George Seifert als Head Coach und Steve Young als Quarterback gegen die damaligen San Diego souverän den Super Bowl. Mit dabei war mit der Nummer 81 auf dem Rücken ein gewisser Ed McCaffrey.

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Der Vater von Christian spielte zuvor ebenfalls mit der 81 von 1991 bis 1993 bei den New York Giants. Nach dem Gewinn des Super Bowls wechselte er mit Offensive Coordinator Mike Shanahan zu den Denver Broncos. Mit den Broncos under Head Coach Mike Shanahan gewann Ed McCaffrey und der Nummer 87 auf dem Trikot noch zwei weitere Super Bowls. Außerdem schaffte er in seiner Zeit in Denver gleich drei Spielzeiten mit mehr als 1.000 Receiving Yards.

Nun trug also Christian McCaffrey das Trikot in seinem ersten Spiel, welches sein Vater Ed McCaffrey in seinem letzten Spiel für die Niners getragen hatte. Beide mussten nach ihren Wechseln ihre Trikotnummer ändern. Sollte sich auch der Gewinn von zwei Super Bowls mit dem neuen Team für Christian McCaffrey wiederholen, würde diese Anekdote noch ein wenig runder werden. Aus Sicht der 49ers und Faithful spräche sicherlich nicht viel dagegen…    

22 war keine Option, aber vielleicht die 21?

Es gab eine kurze Idee, dass McCaffrey einen Anruf tätigen und um eine andere Nummer bitten könnte. „Frank Gore (seine Nr. 21) ist noch nicht offiziell im Ruhestand, aber er hat hier ein paar ziemlich gute Sachen gemacht", erzählte Lynch in der Murph & Mac Show, „und der Owner (CEO Jed York) ist ein großer Fan von Frank. Jed sagte: 'Hey, du kannst Christian bitten, sich an Frank zu wenden und zu sehen, ob er es erlauben würde.“

„Ich habe das Christian gesagt, und Christian meinte: 'Nein, ich habe zu viel Respekt vor ihm. Ich werde einfach die 23 nehmen. Ich glaube, ich mag die 23 sowieso.' Einundzwanzig wäre cool für Frank, für Deion [Sanders], aber er wollte nicht so weit gehen, und dafür schätze ich Christian."

Es ist eine großartige Geschichte über einen der besten Running Backs der Liga, der einen der besten Spieler der NFL Geschichte und eine Ikone der Bay Area respektiert.

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