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20. Juni 2021

49ers Germany

Official 49ers Fan Chapter, part of Niner Empire.

Beyond the Horizon – Game Day Edition #28: Ramily – D/A/CH Fanclub der LA Rams

15 min read

Week 6 der NFL Saison 2020 steht vor der Tür! Ins Levi`s Stadium kommen zu Sunday Night Football die Los Angeles Rams. Das Team von Head Coach Sean McVay ist einer der positiven Überraschungen der Saison und musste sich bisher nur den Buffalo Bills geschlagen geben. Wir sprechen in der Game Day Edition von "Beyond the Horizon" mit Ramily - D/A/CH Fanclub der LA Rams über Sean McVay, ein Super Bowl Hangover, Jared Goff und die aktuelle Saison.

Hallo liebe Freunde von den Ramily - D/A/CH Fanclub der LA Rams! Schön, dass Ihr bei unseren Game Day Interviews mitmacht. Wir freuen uns immer, wenn wir neue deutschsprachige Fanclubs dabeihaben und möchten Euch um etwas bitten: Stellt Euch doch einmal vor! Seit wann gibt es Euch? Wo findet man Euch? Wie seid ihr organisiert? Habt Ihr Verbindungen zu Fanorganisationen in den USA und wie seid Ihr zum Football und den Rams gekommen?   

Ramily - D/A/CH Fanclub der LA Rams: Wir – die Ramily sind ein (noch) inoffizieller Fanclub der Los Angeles Rams. Die Idee hierzu ist Ende 2018 bei einem Fantreffen in Frankfurt entstanden, da es bis dato noch keine zentrale Anlaufstelle für Rams Fans in Deutschland gab. So haben wir Anfang 2019 begonnen, erste Ideen und Konzepte für einen LA-Rams Fanclub zu entwickeln. Im Laufe der Zeit konnten wir über 70 inoffizielle Mitglieder, sowie sechs freiwillige Organisatoren, die sich um alle administrativen Themen kümmern, verbuchen. Außerdem wurde der Podcast „Ramily Radio“ ins Leben gerufen. Im Mai 2020 sollte es dann soweit sein: Die erste Mitgliederversammlung sollte in Kassel stattfinden, bei der wir unseren Verein offiziell gründen und ins Vereinsregister eintragen wollten. Bei der Planung wussten wir allerdings nicht, dass 2020 von einer globalen Pandemie heimgesucht wird, daher fiel unser Treffen verständlicherweise ins Wasser. Dennoch arbeiten wir weiter fleißig darauf hin, einen eingetragenen Verein zu gründen, was wir hoffentlich dieses Jahr noch realisieren können. Im Zuge dessen planen wir auch unsere Web- und Social-Mediapräsenz nochmals zu überarbeiten. 

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Da wir noch kein eingetragener Verein sind, kann man bei uns auch noch nicht offiziell Mitglied werden, dennoch freuen wir uns immer über neue Gesichter in unseren Reihen. Falls ihr Lust habt, ein Teil von uns zu werden dürft ihr gerne in unsere WhatsApp Gruppe und/oder unserem Discord Server beitreten. In letzterem findet man uns regelmäßig an Spieltagen im Voicechat, falls ihr also mal mit uns quatschen wollt, seid ihr herzlich dazu eingeladen. Die Links zu der WhatsApp Gruppe, dem Discord Server, unserem Twitter-Account, sowie unserem Podcast findet ihr hier: https://linktr.ee/RamsGermany

Leider haben wir noch keine „offizielle“ Verbindung in die USA, allerdings haben uns die Rams zugesichert, uns auf jeden Fall zu berücksichtigen, falls es zur Gründung einer offiziellen internationalen Fanvereinigung kommt.

Nach dem Umzug zurück nach Los Angeles hat das Team seine Heimspiele im altehrwürdigen Los Angeles Memorial Coliseum ausgetragen. Nun hat man mit dem brandneuen SoFi Stadium in Inglewood eine neue, aufregende Heimstätte bekommen. Leider konnte man das Stadion bisher nur mit leeren Rängen sehen, aber wie sind Eure Eindrücke vom neuen Tempel und wie sind die Unterschiede zum Coliseum?

Ramily - D/A/CH Fanclub der LA Rams: Wir sind froh, dass wir uns mit einem Sieg im Coliseum verabschieden konnten, in welchem so einige wunderbare Spiele ausgetragen wurden. Das spektakulärste der jüngeren Geschichte war wohl das Spiel gegen die Kansas City Chiefs in 2018, welches man 54:51 gewinnen konnte. Mit viel Wehmut aber auch großer Vorfreude auf das neue SoFi Stadium haben wir dem Coliseum auf Wiedersehen gesagt. 

So traditionsreich und wunderschön im Fernsehen das Coliseum auch ist, es hat auch eine ganze Fülle an Nachteilen. Altersbedingt weist das Stadion leider einige Mängel auf und auch die Anbindung ist nicht optimal. Man muss mit viel Verkehr rechnen und findet kaum Parkplätze. Zudem besitzt das Stadion leider kaum moderne “Annehmlichkeiten” (Logen etc.) Insbesondere im Sommer wurde man bei Spielen, wenn man auf der falschen Seite saß, lebendig in der Sonne gekocht. Den anschließenden Sonnenbrand mussten wir schon am eigenen Leibe erfahren. Ein weiterer Faktor ist, dass das Coliseum ja eigentlich die Heimstätte der USC ist. Falls diese am selben Wochenende wie die Rams spielten, kam es vor, dass der Naturrasen in schlechtem Zustand war und man noch USC Logos auf dem Rasen sah

Dennoch: Das Coliseum hatte einen unverwechselbaren Charme, den jeder, der schon mal dort gewesen war bestätigen konnte. Einer unserer Organisatoren konnte die Rams dort zwei Mal live spielen sehen und schwärmt heute noch von seinen Erlebnissen. Natürlich haben die Rams auch beide Spiele gewonnen - Wenn das mal kein Zeichen für regelmäßige Besuche aus Deutschland in Los Angeles ist 😉 

Die Vorfreude auf das neue Stadion wurde durch zahlreiche Social Media Beiträge der Rams immer mehr gesteigert, bis dann die obligatorische Übergabe war und man die ganze Pracht des Stadions sehen konnte. Über allem ragt die riesige Leinwand die so groß ist das man gar nicht weiß wo man zuerst hinschauen soll, wenn man davorsteht. Auch der Einblick in den Locker Room der Rams hat uns zum Staunen gebracht. Das neue Stadion hat bei uns einen riesen Hype ausgelöst sodass schon mehrfach zu hören war von einigen Fanclub Mitgliedern, das man sich das auf jeden Fall mal in echt angucken muss.

Natürlich hat das Stadion nicht den Einstand bekommen den es verdient hätte. Zwar gewannen die Rams das erste Spiel gegen die Cowboys, allerdings fand das Spiel ohne die Fans statt. Wenn dann wieder Fans zugelassen werden darf sich der Stadionsprecher Sam Lagana auch endlich über eine Antwort auf seine Frage, “WHOSE HOUSE?” freuen. 

Mit Sean McVay haben die Rams einen Head Coach, der wie Kyle Shanahan unter dessen Vater Mike „gelernt“ hat. Die Philosophien der beiden Coaches sind dementsprechend ähnlich, wie auch bei Matt LaFleur von den Green Bay Packers. McVay ist nun in seiner vierten Saison bei den Rams und hat das Team nach dem verlorenen Super Bowl gegen die New England Patriots 2018 nach einem schwächeren Jahr (falls man das bei einer 9-7 Bilanz so ausdrücken möchte) für diese Saison wieder „neu erfunden.“ „Super Bowl Hangover“ überstanden?

Ramily - D/A/CH Fanclub der LA Rams: Wir würden sagen: Klares Ja! Auch wenn man letztes Jahr nur aufgrund eines verpassten FG die Playoffs verpasste, offenbarte die Mannschaft deutliche Schwachstellen. Die O-Line gehörte zu den schlechtesten der Liga, außerdem fanden gegnerische Defenses Antworten auf McVays Scheme. Man wurde immer öfter mit tiefen Zonenverteidigungen, insbesondere Cover 4 konfrontiert, wodurch schnelle Drives mit langen, vertikalen Pässen, welche die Rams im Vorjahr auszeichneten, erschwert wurden. Experten haben schon darüber diskutiert, ob McVays Offense nicht entschlüsselt sei und man sich nicht länger vor den Rams fürchten müsse. McVay hat uns allerdings wieder einmal gezeigt, dass er zu den besten Offensive-Coaches der Liga gehört und konnte durch seine “Offense 2.0” den Jungs um Jared Goff wieder zu neuem Glanz verhelfen.

Was hat sich bei den Rams im Vergleich zur letzten Saison getan? Warum läuft die Offensive aus Eurer Sicht wieder rund? Jared Goff sieht wieder aus wie in der Saison 2018. Was zeichnet den Quarterback nun wieder aus?

Ramily - D/A/CH Fanclub der LA Rams: Einer der wichtigsten Neuzugänge in der Offseason war der neue OC Kevin O'Connell. Der ehemalige Patriots QB hat zusammen mit Sean McVay eine völlig neue Offense kreiert und kann unserem HC einiges an Arbeit abnehmen. So hat dieser sich in der Offseason intensiv mit Jared Goff beschäftigt, insbesondere mit dessen Footwork sowie Pocket-Verhalten. Mit Erfolg: Goffs Verhalten in der Pocket hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert, er erkennt gegnerische Pass Rusher wesentlich schneller und kann den Verteidigern oft ausweisen. Die Anpassung des Schemes hilft ihm natürlich ebenfalls. In der 2019er Saison wollte man des Öfteren ein weites, vertikales Passspiel etablieren, was allerdings unter anderem an der schwachen Leistung der O-Line oft scheiterte. Dieses Jahr setzt man verstärkt auf kürzere Pässe und YAC um die O-Line und Jared Goff zu entlasten

Zudem haben die Rams 2020 wieder ein funktionierendes Running Game. Wo letztes Jahr noch Todd Gurley als klassischer “Workhorse”-Back fungierte, teilen sich dieses Jahr gleich drei talentierte Running Backs das Backfield, nämlich Malcom Brown, Darrell Henderson und Rookie Cam Akers. So kommen die Rams auf 139,6 Rushing Yards per Game, sowie 4,1 YDs per Carry.

Noch eine Frage zu McVay: Vor dem aktuellen Head Coach wurden die Rams viele Jahre von Jeff Fisher betreut. Mit ein wenig Abstand zu Fisher, interessieren uns die Unterschiede zwischen den beiden Coaches und wie hat McVay die Franchise umgekrempelt?

Ramily - D/A/CH Fanclub der LA Rams: Jeff Fisher war ein Players Coach, d. h. er war bei allen Spielern unglaublich beliebt und geschätzt, was man auch bei „All or nothing“ sehen konnte. Johnny Hekker brach in Tränen aus als sie erfuhren, dass man Fisher beurlaubt hat und auch QB Case Keenum pflegte mit Fisher auch privat ein sehr gutes Verhältnis. Gerade um die 2000er Wende herum konnte Fisher als Coach Erfolge feiern und war (wortwörtlich) nur wenige Inches von einem Super Bowl Sieg entfernt. 

Das größte Problem an Fisher war jedoch unserer Meinung nach war, dass er seine Offense nicht zeitgemäß adaptieren konnte. Wo heutzutage Pre-Snap Motions, Play-Action und kreative Routenkombinationen gute Offenses auszeichnen, blieb Fisher bei einer physischen Run-First-Offense, mit der man in der heutigen NFL keinen Blumentopf mehr gewinnen kann, gepaart mit unkreativen Passkonzepten, welche Goff und Keenum immer wieder zwangen, in extrem enge Fenster zu werfen. Aufgrund dessen war es für Fisher auch immer problematisch, einen guten Offensive-Coordinator anzuwerben, wodurch ihm nichts Anderes übrigblieb, als die Stelle mit einem internen Trainer zu besetzen - selten mit Erfolg.

Mit Sean McVay sollte sich alles ändern. Ein junger, moderner Coach kam an die Westküste und die Liga war gespannt was er aus dem talentierten Team um Jared Goff bauen wird. Anders als unter Fisher konnte man mit Wade Phillips einen der besten DCs verpflichten, sowie Sean McVay Matt LaFleur nach Los Angeles lotsen, welcher nun ein erfolgreicher HC ist und bis dato unter anderem mit Matt Ryan zusammengearbeitet hat. Zudem konnte man unter anderem Andrew Whitworth, Robert Woods und Cooper Kupp verpflichten, welche zu unseren besten Offensivspielern gehören. 

Auch schematisch konnte sich McVay deutlich von Fisher abheben. Ihm gelang es immer wieder eindrucksvoll, offene Receiver für Goff zu kreieren, sodass dieser kaum noch in enge Fenster werfen musste und sich dadurch deutlich steigern konnte. Auch RB Todd Gurley profitierte von dem Scheme, da für ihn immer wieder freie Laufwege entstanden und er auch im Passspiel oft eingebunden wurde. Durch einen neuen Coaching-Staff, sowie ein paar sinnvollen Neuverpflichtungen konnte man also die Rams von einem der schlechtesten Teams der Liga zu einem SB-Team wandeln.

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Aaron Donald ist fantastisch in diese Saison gestartet und hat bereits 5,0 Sacks eingesammelt. Er scheint auf dem Weg zu einer erneuten Defensive Player of the Year Saison zu sehr. Beschreibt uns doch bitte einmal die Bedeutung dieser Urgewalt in der Defensive Line der Rams!

Ramily - D/A/CH Fanclub der LA Rams: Es gab in den letzten Jahren wohl kaum einen Spieler der so dominant auftritt wie Donald. Jede Woche fragen sich gegnerische OCs aufs Neue: „Wie stoppen wir Aaron Donald?” Es gibt nur wenige Verteidiger, die unserer Meinung so einen heftigen Impact aufs Spiel haben wie er. Selbst von regelmäßigen Double- und Tripleteams lässt er sich nicht aufhalten. Donald kann überall in der D-Line spielen, sei es auf Nose Tackle oder Egde Rush und bringt von überall Gefahr für den gegnerischen QB. 

Mit seinen aktuell 7,5 Sacks führt er nicht nur die NFL an, sondern ist auch auf dem besten Weg den Single Season Sack Record von Michael Strahan zu knacken. 

Er allein bringt diese Defense auf ein anderes Level, denn auch die anderen D-Liner/OLBs profitieren von ihm. Da Donald meistens die Aufmerksamkeit der O-Line auf sich zieht haben andere Passrusher oft einfachere Matchups in der gegnerischen O-Line und können zusätzlich Druck auf den gegnerischen QB ausüben

Von welchem Spieler (Spielern) erwartet Ihr den größten Sprung nach vorn? Wer steht vor einer Break Out Saison und wen habt ihr vielleicht im Auge, der von der Leistung her eher einen Rückschritt machen könnte?

Ramily - D/A/CH Fanclub der LA Rams: Neben den altbekannten Stars wie Donald oder Ramsey möchten wir hier drei Spieler hervorheben, welche uns bislang positiv überraschen:

  1. RB Darrell Henderson: Henderson wurde letztes Jahr mit hohen Erwartungen gedraftet, blieb allerdings in seinen Auftritten als Rookie eher glanzlos. Aufgrund dem Abgang von Gurley und den leichten Verletzungen von Akers und Brown fand sich „Hendo” plötzlich als Starter wieder, und konnte bislang glänzen. In seinem besten Spiel gegen die Bills gelangen ihm mit 20 Carries 114 YD und einen TD.
  2. S Jordan Fuller: Fuller wurde im diesjährigen Draft in der 6. Runde gepickt und sollte zunächst Backup von Taylor Rapp und John Johnson werden. Da Rapp jedoch leicht angeschlagen war musste Fuller gleich im ersten Spiel starten und konnte direkt überzeugen. Der Rookie ist ein sicherer Tackler und spielt sensationell in Coverage, was die komplette Defense stabilisiert. Leider ist er aktuell auf IR und wird den Rams erst wieder in drei Spielen zur Verfügung stehen
  3. CB Darious Williams: Der CB geht in sein drittes Jahr, war aber in Vergangenheit nur Backup. Aufgrund dem Abgang von Nickell Robey-Coleman hat man Troy Hill, welcher vorher Outside gespielt hat im Slot aufgestellt, woraufhin Williams neben Ramsey als Outside-Corner startete. Das Vertrauen, welches die Coaches in ihn gesetzt hatten, hab sich allerdings gelohnt: Williams lässt kaum Pässe in seine Richtung zu, bislang waren es nur 11 Completions für 155 YDs, außerdem konnte er schon zwei Interceptions für sich verbuchen und sieht neben seinem Mentor Jalen Ramsey immer besser aus.

Leider gibt es auch einige Spieler, von denen wir dieses Jahr mehr erhofft hätten:

  1. CB Troy Hill: Troy Hill ist schon seit 2015 bei den Rams. Der Undrafted Rookie kam in den letzten Jahren primär als Backup und Special-Teamer zum Einsatz, da er, falls er auf dem Feld war, selten überzeugen konnte. Nachdem man allerdings letztes Jahr im Zuge des Ramsey Trades Peters und Talib weg getradet hat fand sich Hill in einer ungewohnten Situation wieder: Er war plötzlich Starter neben Jalen Ramsey. Was für viele Rams Fans als Horroszenario galt, ist also nun eingetreten. Aber Hill hat es allen Kritikern gezeigt und spielte 2019 eine starke Saison. Dementsprechend optimistisch waren wir Rams natürlich für 2020. Leider konnte Hill nicht an die guten Leistungen anknüpfen und zeigt sich öfter als Schwachstelle unserer Secondary. Er lässt sich leicht von gegnerischen Receiver abkochen und wird daher öfter von gegnerischen QBs angeworfen. Allerdings: Im Spiel gegen Washington ließ er nur eine Reception für fünf Yards zu. Daher ist eventuell wieder vorsichtiger Optimismus angebracht. 
  2. OLB Samson Ebukam: Nachdem sich Dante Fowler Jr. Richtung Atlanta, sowie Clay Matthews in seinen verdienten Ruhestand verabschiedeten, war Ebukam nun Starting OLB. Er sollte neben der talentierten D-Line um Aaron Donald und dem neu aus Chicago verpflichteten Leonard Floyd, die gegnerischen QBs als EDGE Rusher unter Druck setzen. Da Ebukam in den letzten Jahren immer wieder gestartet hat, waren die Erwartungen natürlich entsprechend hoch. Allerdings konnte er diese noch nicht erfüllen und kommt in der laufenden Saison nur auf 13 Pressures und 0,5 Sacks. Im Spiel gegen Washington durfte er sogar nur noch 5 Snaps Spielen. Zum Vergleich: Rookie Terrell Lewis, der das erste Mal überhaupt ein NFL-Spiel bestritt, kam auf 14 Snaps.

Um diese Frage kommt man nun nicht herum: Welches Team gewinnt am Sonntag? Was erwartet Ihr im Allgemeinen von der Saison?

Ramily - D/A/CH Fanclub der LA Rams:  Natürlich glauben wir an einen Sieg der Rams ist doch klar. Natürlich läuft es bei euch aktuell nicht so gut und ihr habt vor allem große Verletzungssorgen. Dennoch ist es ein Division Spiel und die laufen ja immer etwas anders und die Spieler auf beiden Seiten sind besonders motiviert.
Für uns gilt es die 49ers nicht wegen der aktuellen Leistungen und den Verletzungen zu unterschätzen und unseren Game Plan der bisher in allen Spielen, außer gegen die Giants, funktioniert hat umzusetzen.

Bisher hatten wir abgesehen von den Bills mit den Teams aus der NFC East relativ leichte und dankbare Gegner. Das Spiel gegen die 49ers dürfte also der erste richtige Härtetest für das junge Rams Team werden.

Vor der Saison haben viele nicht daran geglaubt, dass wir es überhaupt in die Playoffs schaffen können, wenn wir so weiterspielen und auch die Division Spiele gewinnen wären wir mit dem Erreichen der Playoffs sehr zufrieden. Alles andere was dann noch kommen kann ist natürlich Bonus. Aber vor allem hoffen wir, dass unser Team Verletzungsfrei bleibt und das die Saison mit den ganzen Umständen im Jahr 2020 zu Ende gespielt werden kann.

Vielen, vielen Dank, dass Ihr an unserer Game Day Interview Reihe teilgenommen habt! Wir wünschen Euch und uns eine spannende und interessante Saison und hoffen, dass die Saison 2020 ohne Zwischenfälle und Abbrüche uns allen Freunde machen wird.