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Golden Nuggets: Zahlen, Daten und Einsatzzeiten zum Jets Spiel – Week 2

5 min read

Die Partie des zweiten Spieltags zwischen den New York Jets und den San Francisco 49ers brachte zahlreiche interessante Zahlen, Daten und vor allem Einsatzzeiten zustande. Zahlreiche Verletzungen führten unter anderem dazu, dass bei den 49ers jeder aktive Spieler eingesetzt wurde.

Nur vier Spieler bei allen Plays auf dem Feld

Insgesamt standen nur vier Spieler bei jedem Play ihrer Unit auf dem Feld. Im Normalfall sind es rund zehn oder mehr. In der Offense waren von Anfang bis Ende nur Right Tackle Mike McGlinchey und Left Guard Laken Tomlinson auf dem Feld. Linebacker Kwon Alexander und Cornerback Ahkello Witherspoon waren die einzigen Defense Spieler, die bei jedem Snap auf dem Feld waren. Alle anderen Spieler wurden spätestens im vierten Quarter von den Coaches vom Feld genommen.

Garoppolo mit Leistungssteigerung

Jimmy Garoppolo hatte bis zu seinem Ausscheiden in der Halbzeitpause ein „Bounce-Back-Game“ und brachte 14 von 16 Pässen an. Dabei sprangen 131 Yards und zwei Touchdowns heraus. Die 87,5% Completion Rate ist die höchste in der Karriere von Garoppolo. Mit einem Grade von 90,2 ist Garoppolo der am höchsten bewertete Quarterback von Pro Football Focus am zweiten Spieltag. Er beendete die Partie mit einem Passer Rating von 140,4. Garoppolo ist nun mit einer 5-0 Bilanz nach Niederlagen in seiner Karriere unterwegs. Nach ESPN ist er seit 2014 der einzige Unbesiegte Quarterback nach einer Niederlage in der Regular Season (Minimum fünf Starts).

Mostert und McKinnon mit starken Stats

Bei den Running Backs muss man natürlich mit Raheem Mostert beginnen. Mit einem Raketenstart und einem 80 Yard Touchdown Run im ersten offensive Play des Spiels. Sensationell! Er beendete die Partie mit 8 Carries für 92 Yards (11,5 Yards pro Carry) und einem Rushing Touchdown. Dazu fing er zwei Pässe für 15 Yards. Der 80 Yard Touchdown Run war der längste in seiner Karriere. Zusammen mit seinem 75 Yard Reception Touchdown gegen die Cardinals ist er der erste Spieler der 49ers seit Jerry Rice, der in zwei aufeinander folgenden Begegnungen Touchdowns mit 75 oder mehr Yards erzielen konnte.

Saisonübergreifend hat Mostert nun acht aufeinander folgenden Begegnungen mindestens einen Touchdown erzielt. Damit belegt er in der längsten Serie mit aufeinanderfolgenden Spielen in denen man mindestens einen Touchdown erzielt nun einen geteilten zweiten Platz. Mostert liegt hier gleichauf mit Terrell Owens, Jerry Rice, Freddie Solomon und Dave Parks. Einsamer Spitzenreiter ist nicht überraschend Jerry Rice. Dem Wide Receiver gelangen in 13 aufeinanderfolgenden Partien mindestens ein Touchdown.

23,1 MPH von Mostert

Laut NextGen Stats war Raheem Mostert auch der schnellste Spieler mit dem Ball am zweiten Spieltag. Bei seinem 80 Yard Touchdown Run erreichte er unglaubliche 23,1 MPH (37,18 km/h). Dies ist der höchste Wert eines Ball Carriers seit 2018.

Bleiben wir noch einen Moment bei den Running Backs und schauen auf Jerick McKinnon. In seinem zweiten Spiel nach zweijähriger Pause erlief „Jet“ 77 Yards und einen Touchdown mit lediglich drei Carries. Sein Rushing Touchdown ist der erste Rushing Touchdown im Trikot der 49ers und sein zehnter insgesamt. Auch McKinnon hat nun in zwei aufeinanderfolgenden Begegnungen die Endzone gefunden. Zuletzt gelang ihm das für die Minnesota Vikings in der Saison 2017 gegen die Chicago Bears und Green Bay Packers. Zum ersten Mal seit der Saison 1999 konnten die 49ers einen dritten Versuch und 30 oder mehr Yards mit einem Rushing Play in ein First Down verwandeln.

Jordan Reed mit zwei Touchdowns

Bei den Tight Ends stach optisch und statistisch natürlich Jordan Reed heraus. Reed fing sieben von acht Targets und erzielte 50 Yards und zwei Touchdowns. Es sind die ersten beiden Touchdowns für Reed als 49er. In seiner Karriere kommt er nun auf insgesamt 26 Touchdowns. Seitdem 18. November 2018 musste nun Reed nun auf einen Touchdown warten. Das Kunststück zwei Touchdowns in einer Partie zu erzielen, gelang Reed nun schon zum achten Mal in seiner Karriere.

Blickt man bei den Einsatzzeiten unter den Tight Ends führt allerdings in Abwesenheit von George Kittle Ross Dwelley mit 39 vor Reed (28) und Woerner (8). Dwelley war bei vielen Plays (25) als Run Blocker eingebunden. Jordan Reed bekam ein Overall Grade von 92,1 bei Pro Football Focus und war damit der am besten bewertete Spieler der 49ers.

Kerry Hyder mit der meisten Einsatzzeit

In der Defensive Line führt mal nicht Nick Bosa oder Arik Armstead den Snap Count an. Kerry Hyder hatte mit 52 die meisten Snaps vor Armstead (46) und Rookie Javon Kinlaw (43). Danach folgte übrigens schon Kevin Givens mit 38. Arik Armstead steigerte sich enorm gegenüber Week 1 und machte seinen ersten Sack in der Saison 2020 perfekt. Er brachte Sam Darnold für einen Raumverlust von sechs Yards zu Boden und fuhr damit seinen 20. Sack seiner NFL Laufbahn ein. Dazu sammelte er drei Tackles und einen abgewehrten Pass.   

Bei den Linebackern war Fred Warner überall. Der Team Captain sammelte nicht nur zwölf Tackles und führte damit sein Team an, sondern war auch der Spieler, der für eine Turnover on Downs an der eigenen 20 Yard Linie sorgte. Warner war blitzschnell durch die Offensive Line geschossen und tackelte Running Back Josh Adams im Backfield. Kwon Alexander absolvierte alle Snaps, während Warner nach 53 Snaps vom Coaching Staff vom Feld geholt wurde.

Witherspoon lässt ein perfektes Passer Rating zu

Im Defensive Backfield durften bis auf Ahkello Witherspoon die Starter deutlich vor dem Spielende das Feld verlassen. Die Zahlen von Ahkello Witherspoon bei seinem Comeback als Starter waten alles andere als gut. Einzig sein gutes Tackling verhinderten ein noch schlechteres PFF Grade. Der Cornerback landete bei einem Defense Grade von 49,2. Bei sechs Targets ließ er fünf Receptions für 81 Yards (16,2 Yards pro Catch) und einen Touchdown zu. Das Passer Rating bei Würfen auf ihn betrug 158,3.

Der komplette Snap Count im Überblick: