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28. Juli 2021

49ers Germany

Official 49ers Fan Chapter, part of Niner Empire.

Beyond the Horizon – Episode 44: Steelers Nation Germany

16 min read

Herzlich Willkommen zur ersten Folge Beyond the Horizon nach dem NFL Draft 2020. Wir begrüßen nun schon zum dritten Mal den befreundeten Fanclub Steelers Nation Germany e.V. und sprechen über die letzte Saison der Pittsburgh Steelers, Ben Roethlisberger, den Draft 2020 und auch über Mike Tomlin und James Harrison. Ein Ausblick auf die NFL Saison 2020 unter den aktuellen Umständen darf natürlich auch nicht fehlen. Viel Spaß!

Seid gegrüßt liebe Freunde von der Steelers Nation Germany e.V.! Alles gut bei Euch derzeit? Wie geht Ihr mit den aktuellen Einschränkungen im Hinblick auf die Corona-Pandemie um? Wie findet Ihr den Umgang der NFL mit der Pandemie? 

Steelers Nation Germany e.V.: Hallo und vielen Dank für die erneute Einladung zum Interview.

Dem Verein geht es gut, haben vor kurzem die 70 Mitglieder Marke überschritten. Die Pandemie schränkt halt soweit ein, dass wir uns nicht Treffen können. So wollten wir zum Beispiel ein Draft Treffen organisieren, was so natürlich nicht möglich war.

Die NFL will natürlich ihre Saison retten, aber wie man über den Umgang mit der Sache in den USA grundsätzlich denkt, sollte man jedem selbst überlassen. Bei uns im Verein merkt man vor allem, dass die Planungen um eventuell zur Saison in die USA zu reisen, gerade komplett auf dem Status „mal abwarten wie sich das entwickelt“ stehen.

Die NFL hat den Draft 2020 komplett virtuell abgehalten und machte dabei eine ganz ordentliche Figur – natürlich fehlte hier und da ein wenig die Stimmung. Wie habt Ihr den Draft verfolgt? Schließlich hattet ihr nach dem Trade für Safety Minkah Fitzpatrick mit den Miami Dolphins keinen Pick in der ersten Runde. Trotzdem alles live verfolgt?

Steelers Nation Germany e.V.: Der Draft ist natürlich, egal wie viele Picks das eigene Team hat, grundsätzlich interessant. Wie oben erwähnt hatten wir einen Event geplant. Aber auch wir passen uns an. So haben wir unseren Discord Kanal genutzt, dem übrigens bei Interesse auch Nicht-Mitglieder beitreten können, um gemeinsam über einen Sprachkanal den Draft zu verfolgen. Dies wurde überraschend gut genutzt und hatte auch Spaß gemacht.

Minkah Fitzpatrick hat nach dem Trade von den Miami Dolphins bei den Steelers schnell eingeschlagen. Fünf Interceptions, neun abgewehrte Pässe, einen Forced Fumble und gleich zwei defensive Touchdowns gelangen dem Safety in 14 Partien in 2019. Wie sehr seid Ihr zufrieden mit dem Trade? Fitzpatrick könnte einer der zentralen Spieler für die kommenden Spielzeiten werden, oder?

Steelers Nation Germany e.V.: Minkah ist in der Tat wohl genau der Spieler, den unsere Defense vermisst hat um über einen bestimmten Level zu kommen. Das Talent war ja vorher auch schon da, aber seit dem Trade spielt jeder nochmal ein wenig besser, ganz nach dem Motto, mein Nebenmann macht mich zu einem noch besseren Spieler. Die Stats von Minkah sind natürlich Top, aber ich denke mit noch mehr Zeit innerhalb des Teams, zu wissen was der Kollege auf dem Feld in welcher Situation macht, kann es noch besser werden. Und somit wird er bestimmt neben T.J. Watt zu einer zentralen Figur unserer Defense werden und war es auf jeden Fall Wert den Firstrounder abzugeben.

Die Steelers waren zum ersten Mal mit dem 49. Pick Overall „on the clock“ und man wählte Wide Receiver Chase Claypool von der altehrwürdigen University of Notre Dame. Die Steelers zeigten in den letzten Jahren mit der Auswahl von Receivern im Draft ein außerordentliches Geschick. Was haltet Ihr von Claypool? Guter Pick, oder hattet Ihr für Euren ersten Pick 2020 einen anderen Spieler oder eine andere Position im Auge?  

Steelers Nation Germany e.V.: Vor dem Draft hatten sowohl Experten wie auch Fans verschiedene Positionen auf dem Schirm für den ersten Steelers Pick. Natürlich war da auch Wide Receiver dabei, aber Claypool hatte denke ich niemand wirklich auf dem Schirm, zumindest nicht an der Stelle. Dennoch finde ich es ist ein guter Pick. Zuerst denkt man, wieso noch ein Wide Receiver, wir haben doch schon viele junge mit JuJu Smith-Schuster, Diontae Johnson und James Washington. Doch Claypool bringt mit der Größe und Athletik etwas mit, was kein Wide Receiver der derzeit im Steelers Roster ist besitzt. Das war grundsätzlich das Thema des Steelers Draft 2020, man hat Skills ergänzt, die wir bisher nicht hatten.

In der dritten Runde holten die Steelers mit Alex Highsmith (Charlotte) einen Defensive End und in der vierten Runde Running Back Anthony McFarland (Maryland) sowie Guard Kevin Dotson (Louisiana). Sinnvolle Ergänzungen aus Eurer Sicht? Kann McFarland direkt einen Impact bringen und auf lange Sicht vielleicht eine Alternative zu James Conner werden?

Steelers Nation Germany e.V.: Also für Alex Highsmith geht es in der ersten Saison wohl eher darum Masse aufzubauen für die NFL und als Special Teamer aufzutreten. Auf seiner Position hat er ja aber nun auch mindestens ein Jahr Zeit NFL ready als Pass Rusher zu werden.

McFarland ist auf jedem Fall ein Spieler der auch Spielzeit bekommen wird. Wiederrum aufgrund seiner Skills. Er hat einen Speed, den kein anderer der aktuellen Steelers Running Backs hat. Ob er in der NFL auch ein Homerun Runner wie im College sein kann, muss er erst beweisen. Ich denke nicht, dass er ein Three Down Back in der NFL sein wird.

Dotson war der benötigte Pick für die O-Line. Hier fehlt den Steelers auf jeden Fall noch ein wenig Depth. Er soll eventuell auch auf Center getestet werden, was zum jetzigen Zeitpunkt aber ja noch nicht möglich ist und somit auch nicht unbedingt ein Vorteil für die neuen Spieler.

Safety Antoine Brooks Jr. (Maryland) und Defensive Liner Carlos Davis (Nebraska) runden den Draft aus Sicht der Steelers ab. Sehr Ihr unter den Late Round Picks oder den Undrafted Rookie Free Agents von Pittsburgh Potential für die Saison 2020?

Steelers Nation Germany e.V.: Mit Brooks Jr. bin ich persönlich sehr zufrieden. Er ist dafür gemacht, die in der NFL immer wichtiger werdende Position des Hybrid Linebacker/Safety auszufüllen. Er ist zudem ein sehr guter und sicherer Tackler, was grundsätzlich schon mal eine gute Stärke ist.

Davis wurde wohl geholt um den Abgang von Javon Hargrave zu kompensieren, was er wohl als einzelner nicht schaffen wird. Die Steelers hatten vor dem Draft aber nur einen wirklichen Nose Tackle im Roster und bei Davis ist es wie bei vielen Late Round Picks, man muss abwarten wie er sich entwickelt.

Bei den Undrafted Rookies ist auf den ersten Blick auch kein Sleeper dabei, so das man erstmal nur von Camp Bodies ausgehen kann.

In der Free Agency waren die Steelers zurückhaltend, was sicherlich zum Teil dem Cap Space geschuldet war. Man verpflichtete Defensive Liner Chris Wormley von den Baltimore Ravens und Fullback Derek Watt von den Los Angeles Chargers sowie Tight End Eric Ebron (Indianapolis Colts). Die Steelers verloren Nose Tackle Javon Hargrave (60 Combined Tackles, 7 Tackle for Loss und 4,0 Sacks) an die Philadelphia Eagles sowie Tyler Matakevich an die Buffalo Bills. Was ist Eure Bilanz nach der Free Agency? Hättet Ihr Euch mehr Aktivität gewünscht? 

Steelers Nation Germany e.V.: Wenn man sich die Umstände ansieht, waren die Steelers meiner Meinung nach sehr aktiv in der Free Agency. Klar hat man Hargrave verloren, aber das war leider absehbar. Dafür bekommt man einen gesunden Stephon Tuitt zurück. Hier liegt auf jeden Fall der größere Wert für die Steelers.

Watt ist eine schöne Geschichte aufgrund der Brüder, die nun vereint sind. Aber ob Watt der bessere Fullback ist wie der Fan Liebling Rosie Nix muss man sehen. Vielleicht hatte auch die Verletzung von Nix etwas damit zu tun.

Die Verpflichtung von Ebron hingegen ist  super. Wenn er 100% gesund ist, sollte er die Tight End Position der Steelers auf jeden Fall upgraden. Vance McDonald konnte hier bisher nur phasenweise glänzen. Doch gerade bei den Receiving Groups, kann sich vieles durch den Quarterback ändern.

Das Hauptproblem der Steelers war in der letzten Saison sicher die Quarterback Position. Nach der saisonbeendenden Verletzung von Ben Rothlisberger am zweiten Spieltag dürften sich Mason Rudolph und Devlin Hodges als Starter versuchen – beide mit durchwachsenem Erfolg. Man scheint alles auf die Karte Roethlisberger und eine komplette Genesung zu setzen! Wie schätzt Ihr die Quarterback Situation bei den Steelers ein und hättet Ihr Euch im Draft oder der Free Agency eine weitere Alternative, zumindest für den Backup Job, gewünscht? 

Steelers Nation Germany e.V.: Ich denke mal die QB Backup Position ist eine, mit der man selten zu 100% glücklich ist. Entweder sind die Jungs zu unerfahren, bekommen zu wenig Spielzeit oder sind zu teuer. Das sieht man ja über die gesamte NFL hinweg. Erst wenn einem Team der Starter und in dem Fall Hall of Fame Franchise Quarterback plötzlich fehlt, merkt man was man vermisst.

Aber sowohl die Franchise wie auch die Fans haben da alle Hoffnung auf Big Ben. Ich gehe davon aus, dass er ein Top Jahr liefern kann und auch den jungen Wide Receivern oder den Tight Ends helfen wird, wieder besser zu performen. Sollte dies jedoch nicht gelingen und Ben wider ausfallen, wird es genauso katastrophal wie letzte Saison. Die Defense alleine kann eine komplette Saison nicht retten, einzelne Spiele aber bestimmt.

Was man bisher aber so weniges von den Medien und Mitspielern über Ben Roethlisberger und seine Verfassung hört, bin ich mal ganz zuversichtlich.

Mit einem genesenen Ben Roethlisberger under Center, einem fitten James Conner als Running Back und dem jungen aufstrebenden Receiver Corps um JuJu Smith-Schuster sowie Eric Ebron als Receiving Tight End und Redzone Waffe, scheint die Offense gut aufgestellt zu sein, oder?

Steelers Nation Germany e.V.: Ja sie steht und fällt wohl mit dem Quarterback. Aber da wir hier ja zuversichtlich sind, kann es für die Offense nur ein gutes Jahr werden. Zählt man zu eurer Aufzählung noch Claypool in der Redzone, muss das einfach ein gutes Jahr für die Steelers Offense werden - so lange die O-Line da mitspielt. Die muss sich nun auch erstmal neu etablieren, besonders wenn es um die Verbesserung beim Laufspiel geht. Es bleibt auf jeden Fall spannend.  

Die Defense um Linebacker Devin Bush (109 Tackles in seiner Rookie Saison), die Safeties Terrell Edmunds (105 Tackles) und Minkah Fitzpatrick (fünf Interceptions, zwei Defensive Touchdowns) sowie die Pass Rusher T.J. Watt (14,5 Sacks) und Bud Dupree (11,5 Sacks) hielt das Team trotz der Probleme in der Offense lange im Rennen um die Playoffplätze. Kann die Defense diese Leistung wiederholen?  

Steelers Nation Germany e.V.: Ich erwarte nicht nur, dass die Leistung von 2019 wiederholt wird, sondern die Defense sogar noch besser wird. Das Pass Rush Tandem Watt/Dupree kann weiterwachsen, Minkah sollte noch effektiver mit den Kollegen harmonieren, Stephon Tuitt kommt für die Line zurück etc. Wir könnten in Pittsburgh eine der besten Defenses der Liga haben. Dafür muss natürlich alles optimal laufen und Verletzungsfrei bleiben.

Die Steelers beendeten die Saison mit acht Siegen und acht Niederlagen. Man verpasste zum zweiten Mal in Folge die Postseason. Die Steelers gehen mit Head Coach Mike Tomlin in die 14. Spielzeit. Wie sicher sitzt der Hauptübungsleiter im sprichwörtlichen Sattel? Wird es bei einem erneuten Verpassen der Playoffs eng für Tomlin, oder sollte man nach einem möglichen Karriereende von Roethlisberger mit Tomlin auch den Neuaufbau angehen?  

Steelers Nation Germany e.V.: Naja es gibt Fans, die rufen schon seit langem nach dem Kopf von Coach Tomlin. Aber die Steelers Franchise tickt da ein wenig anders. Da zieht mannicht sofort die Coach Reisleine. Klar kann es auch Tomlin bei einem weiteren verpassen der Playoffs eng werden. Er muss sich da ein wenig an seinem eigenen Lieblingsspruch messen lassen. The Standard is the Standard. Und bei den Steelers ist der Anspruch in jedem Jahr ein Superbowl und eine grundlegende Bedingung hierfür ist das Erreichen der Playoffs.

Einen kompletten Neuaufbau aufgrund des Quarterbacks wird es bei den Steelers nicht geben. Hier ist die Defense zu stark. Zudem ist Ben Roethlisberger wenn man das so sehen will erst der zweite Franchise Quarterback (zusammen mit Terry Bradshaw), den die Steelers überhaupt hatten. Meist hatte man doch eher einen Quarterback, der solide ist und versucht das Spiel nicht zu verlieren.Genauso eine Rolle könnte auch ein Mason Rudolph oder ein ähnlich gestrickter Quarterback haben. Ob das für eine moderne NFL ausreicht, ist eine ganz andere Frage.  

In den vergangenen Tagen gab es Berichte über einen möglichen „Bounty-Gate“ Skandal in Pittsburgh. Dabei sollen Head Coach Mike Tomlin und Linebacker James Harrison involviert gewesen sein. Es ist von Umschlägen, die den Besitzer gewechselt haben sollen die Rede. Eigentlich kann man sich das bei Tomlin und Harrison (es soll ja kein anderer Spieler betroffen sein) nicht vorstellen. Ihr habt bestimmt mehr mitbekommen. Bringt doch bitte etwas Licht ins Dunkle!

Steelers Nation Germany e.V.: Klar haben wir das mitbekommen, aber eben auch nur das was in den Medien steht. Ich glaube schon, dass Harrison einen Umschlag bekommen hat, aber von Geld war nie die Rede. Ich kann mir so etwas wie ein Bounty Gate in Pittsburgh überhaupt nicht vorstellen, aber vor allem James Harrison macht hier mit seinen Andeutungen kein gutes Bild. Wäre er konkret mit seinen Erzählungen, würde es die Diskussion wohl nicht geben. Aber man muss als Ex-Spieler eben auch in den Medien präsent bleiben.

Für die Pittsburgh Steelers schien es nach den Abgängen von Running Back LeVeon Bell und Wide Receiver Antonio Brown die erste „ruhige“ Saison seit Jahren zu werden. Dann kam die Partie gegen die Cleveland Browns und die Auseinandersetzung zwischen Mason Rudolph und Myles Garret mit dem fast schon legendären Schlag mit Helm. Man hatte den Eindruck, dass diese Auseinandersetzung medial den Rest der Saison für Steelers und Browns beherrschte. Wie habt Ihr den Vorfall erlebt? Strafmaß angemessen? 

Steelers Nation Germany e.V.: Puh das ist nicht ganz einfach neutral zu beantworten. Ich meine ganz ruhig war die Saison ja durch den Ausfall von Roethlisberger und dem Quarterback hin und her auch nicht. Aber es gab keine solche Diva Momente wie mit den angesprochenen zwei.

Doch was gegen Cleveland passiert ist, hat grundsätzlich nichts auf dem Football Feld zu suchen. Egal welche Rivalität und egal welches Spielfeld. Hier schließe ich auch unseren Center Pouncey mit ein. Klar kann man verstehen, dass er seinen Quarterback verteidigen möchte, aber nicht mit diesen Mitteln. Er hätte auch eine höhere Strafe bekommen können.

In Bezug auf Myles Garret habe ich aber NULL Verständnis. Selbst wenn er durch Aussagen von Rudolph provoziert wurde, ist das was er getan hat eine versuchte schwere Körperverletzung. Er hatte nur das Glück, das Rudolph mit der für ihn glücklicheren Seite des Helmes getroffen wurde. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was hier hätte passieren können.

Man versucht immer mehr die NFL sicherer zu machen, gerade was die Kopfverletzungen betrifft, und nach so einer Tat versuchen manche diese noch zu rechtfertigen? Dafür fehlt mir das Verständnis. Ein Spieler hat nach so einem Vorfall nichts mehr in der NFL zu suchen, das ist zumindest meine Meinung.

Das war auch mein Eindruck beim Live Spiel schon gewesen, obwohl ich da mit Sicherheit andere Ausdrücke für den Spieler von Cleveland benutzt habe.

Auch und gerade in den USA ist die Situation rund um die Corona-Pandemie ein stark beherrschendes Thema. Die NFL geht von einem pünktlichen Saisonstart im September aus. Die Steelers würden mit einer Auswärtspartie bei den New York Giants starten und anschließend die Denver Broncos empfangen. Wie schätzt die Chancen auf einen Saisonstart wie von der NFL anvisiert ein? Mit Fans oder ohne?  

Steelers Nation Germany e.V.: Wenn man sieht wie man in den USA mit der Pandemie umgeht, glaube ich schon an einen pünktlichen Saisonstart. Ob ich das für Richtig empfinde sei mal dahin gestellt. Auf jeden Fall wird es Auflagen geben und ob diese der NFL gut tun bleibt abzuwarten. Für uns als Übersee Fans ist das natürlich noch ein wenig schwerer. Wir bekommen die Situation vor Ort nur teilweise mit und eine Planung zur Saison rüber zu fliegen ist derzeit eigentlich unmöglich. Man erkennt es ja schon an den Ticketverkäufen, diese werden in der Anzahl reduziert um eventuellen Auflagen zuvorzukommen. Ob es das so beliebte Tailgate geben wird steht in den Sternen. Aber wie auch hier die Fußball Bundesliga. Die NFL ist eine riesen Geldmaschine für zig beteiligte, und sie werden diese Geldmaschine nicht komplett anhalten.

Können die Steelers im Kampf um die Krone in der AFC North gegen die Baltimore Ravens und Cleveland Browns eingreifen? Wie schätzt Ihr die Kräfteverhältnisse in der AFC North ein? Haben die Steelers eine Playoffchance? 

Steelers Nation Germany e.V.: Kurz gesagt, zweimal JA. Es gibt zwar genug Experten, die sehen Baltimore und Cleveland auf jeden Fall vor den Steelers. Manche sogar noch die Bengals mit ihrem neuen Franchise Quarterback Joe Burrow. Doch wenn man sieht wie knapp die Steelers letzte Saison an den Playoffs gescheitert sind und mit welcher Offense das war, dann kann ich als Fan wie so oft über diese Meinungen nur lächeln. Welchen Platz am Ende in der Division rausspringen wird, dafür ist es noch deutlich zu früh. Aber konkurrenzfähig innerhalb der Division und um den Kampf für den Playoff Einzug werden die Steelers bestimmt sein.

Vielen lieben Dank für das erneut sehr interessante Interview! Bleibt gesund, optimistisch und viel Erfolg für anstehende NFL Saison! Bis sicherlich bald!