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3. Dezember 2021

49ers Germany

Official 49ers Fan Chapter, part of Niner Empire.

49ers überrennen Bengals mit 259 Rushing Yards

7 min read

Die San Francisco 49ers fahren am zweiten Spieltag der 100. NFL Saison den zweiten Auswärtssieg ein. Das Team von Head Coach Kyle Shanahan siegte im Paul Brown Stadium mit 41:17 bei den Cincinnati Bengals und gehen nun mit zwei Siegen in Richtung des Home Season Openers gegen die Pittsburgh Steelers am kommenden Sonntag. Die 49ers erzielten 572 Total Yards und überrannten die Bengals mit drei starken Running Backs.

Erstes Quarter:

Die Defense der 49ers eröffnete die Partie ähnlich stark wie gegen die Tampa Bay Buccaneers am ersten Spieltag. Im ersten Play musste Bengals Quarterback Andy Dalton nach seiner 414 Yards Performance gegen die Seattle Seahawks einen Sack von Arik Armstead für einen Raumverlust von acht Yards einstecken. Im zweiten Play fumbelte Dalton den Ball und die Bengals mussten mit einem Three-and-out vom Feld. Die 49ers fanden direkt bei ihrem Drive den Weg in Endzone. Jimmy Garoppolo bediente den völlig freien Wide Receiver Marquise mit einem 38 Yards Touchdownpass. Robbie Gould verwandelte den Extrapunkt zur frühen 7:0-Führung der Gäste.

Drei Touchdowns im ersten Viertel

Die Bengals glichen aber postwendend aus, wobei ein tiefer Pass auf Tyler Boyd für 47 Yards den Weg zur Endzone ebnete. Tight End Tyler Eifert fing schließlich aus einem Yard den Touchdown und Randy Bullock glich für die Gastgeber zum 7:7 aus. Aber die 49ers holten sich im folgenden Drive den sieben Punkte Vorsprung zurück. Garoppolo passte über vierzehn Yards auf Marquise Goodwin, bevor Matt Breida, Raheem Mostert und Garoppolo selbst mit starken Runs den Drive weiter vorantrieben. Zum Touchdown führte ein kurzer Pass von Garoppolo auf Mostert, der den Ball über 39 Yards in die Endzone trug. Auch den zweiten Extrapunkt verwandelte Gould sicher.  

Zweites Quarter:

Das zweite Viertel begann mit einer Interception gegen Jimmy Garoppolo. Der für Richie James gedachte Pass landete in den Händen von. W. Jackson III, der diesen für 19 Yards bis an die 26 Yard Linie der Niners zurücktrug. Mit einer Offensive Holding Strafe gegen Michael Jordan und einem Illegal Forward Pass von Andy Dalton limitierten sich die Bengals selbst und konnten aus dem Turnover nicht einmal drei Punkte mitnehmen, denn Randy Bullock verschoss aus 52 Yards.

Running Game über Breida, Mostert und Wilson dominiert

Die Offense um Garoppolo ließ sich von der Interception aus dem vorherigen Drive nicht beeindrucken, sondern zog gerade mit Laufspielzügen über Matt Breida (vier, fünf und 67 Yards) übers Feld. Den Drive schloss Jeff Wilson, der am Vortag von der Practice Squad befördert wurde, mit einem Touchdownlauf über zwei Yards ab. Mit dem verwandelten Extrapunkt erhöhte Gould auf 21:7. Im ersten Play des nächsten Drives der Bengals hatte Ahkello Witherspoon seine zweite Interception inklusive Pick Six schon vor Augen, aber er konnte den Ball an der Seitenlinie nicht festhalten. Aus Ärger schoss er den Ball formvollendet Richtung Endzone – Delay of Game! Die Bengals (mit einem Big Play über John Ross III für 34 Yards) erzielten in diesem Drive ein Field Goal aus 37 Yard Entfernung durch Bullock und verkürzten auf 10:21.

Interception von Kwon Alexander

Garoppolo bediente im ersten Play des folgenden Drives mustergültig Rookie Deebo Samuel für 38 Yards. Raheem Mostert tankte sich über 29 Yards in die Endzone, aber der Touchdown zählte aufgrund einer Offensive Holding Strafe gegen Mike Person nicht. Die Niners punteten und die Special Teams nagelten die Bengals an deren drei Yard Linie fest. D.J. Reed fing den Punt von Mitch Wishnowsky und sorgte für eine extrem schlechte Ausgangsposition. Dalton wurde am Ende des nachfolgenden Drives im zehnten Play von Kwon Alexander intercepted, der eher als Tight End Tyler Eifert am Ball war. Die 49ers nahmen vor der Pause noch ein Field Goal von Robbie Gould aus 33 Yard Entfernung mit. Das Highlight des Drives war ein Lateral von Garoppolo zu Dante Pettis, der dann einen Forward Pass zu Raheem Mostert für einen Raumgewinn von 16 Yards anbrachte.

Drittes Quarter:

Die Gäste aus Kalifornien kamen mit einem Big Play aus den Kabinen zurück. Garoppolo fand Rookie Deebo Samuel tief mit einem Pass für 39 Yards Raumgewinn. Matt Breida (15 Yards) und Raheem Mostert (neun Yards) legten mit starken Läufen nach, bevor Jimmy G zunächst Mostert für 13 Yards bediente und anschließend Deebo Samuel in der Endzone zum 31:10 (Gould verwandelte den PAT) fand. Andy Daltons Offense musste nach sechs Plays und zwei eingesteckten Sacks von Ronald Blair III und DeForest Buckner punten. Mit der Führung im Rücken setzten die Niners vermehrt aufs Laufspiel und Matt Breida (sieben, 18 und zwölf Yard) sowie Raheem Mostert (ein Yard) liefen die Defense der Gastgeber in Grund in Boden. Marquise Goodwin fing seinen dritten Pass in diesem Spiel für weitere 25 Yards Raumgewinn. Kicker Robbie Gould erhöhte für die Niners mit einem Field Goal aus 38 Yards für die 34:10-Führung. Erneut musste die Bengals Offense mit einem Three-and-out das Feld verlassen und Dalton steckte einen Sack durch Solomon Thomas ein. Mit dem nächsten Drive machte das Team von Head Coach Kyle Shanahan das Spiel dicht. Zunächst glänzten Garoppolo und George Kittle im Zusammenspiel für 36 Yards, anschließend übernahmen wieder die Running Backs. Mit vier Runs und einem Big Play über 20 von Mostert zogen die Niners unwiderstehlich der Endzone entgegen. Jeff Wilson scorte seinen zweiten Rushing Touchdown aus vier Yards und Robbie Gould machte das 41:10 perfekt.       

Viertes Quarter:

Falls die Bengals zu Beginn des vierten Spielabschnitts noch eine Aufholjagd starten wollten, war diese mit dem nächsten Three-and-out schnell beendet. Kyle Shanahan nahm mit dem nächsten Drive in zehn Plays knapp sechseinhalb Minuten von der Uhr und das Team lief achtmal den Ball. Matt Breida verbrachte hier nun bereits Zeit an der Seitenlinie und Mostert und Wilson teilten sich die Snaps. Robbie Gould vergab am Ende des Drives einen Field Goal Attempt aus 39 Yards. Der nachfolgende Drive von den Bengals beinhaltete einen annullierten Touchdown von Tyler Boyd wegen einer Offensive Holding Strafe gegen B. Price und endete mit einem Turnover on Downs. Die Offense der Kalifornier lief erneut zwei Minuten von der Uhr herunter und gaben den Ball noch einmal per Punt an die Gastgeber zurück. Im letzten Drive der Begegnung fand Dalton über die Mitte John Ross III für einen 66 Yard Touchdown in der Garbage Time. Randy Bullock traf den Extrapunkt zum 17:41-Endstand. In der Victory Formation kniete Jimmy Garoppolo den zweiten Auswärtssieg in Serie in der Eastern Time Zone ab.   

Fazit:

Die San Francisco 49ers überrannten die Cincinnati Bengals mit 259 Rushing Yards. Wer denn Ball in dieser Form und mit dieser Dominanz bewegen kann, muss ein Spiel gewinnen. Die Offensive Line der 49ers ließ keinen Sack und nur zwei Hits gegen ihren Quarterback zu. Jimmy Garoppolo brachte 17 von 25 Pässe für 397 Yards und drei Touchdowns bei einer Interception an seine Receiver. Außerdem srambelte der Quarterback zwar nicht spektakulär, aber immerhin zu acht Yards. Dies sollte seinem Selbstvertrauen guttun.

Der Running Back Unit gehört der Game Ball. Matt Breida mit 121 Yards mit lediglich zwölf Carries, Raheem Mostert mit 83 Yards bei 13 Attempts und Jeff Wilson mit 34 Yards und zwei Touchdowns verdienten sich Bestnoten.    

Auch die Defense spielte gut, insbesondere gegen den Lauf. Die Bengals erliefen mit 19 Carries gerade einmal 25 Yards. Hier spielte zum einen die Defensive Line eine starke Rolle, aber auch die Linebacker Fred Warner und Kwon Alexander stopften alle möglichen Gaps. Der Defense gelang durch Kwon Alexander die vierte Interception in dieser Spielzeit.  

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