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26. Oktober 2021

49ers Germany

Official 49ers Fan Chapter, part of Niner Empire.

Beyond the Horizon – Episode 5: German Titans e.V.

16 min read

Herzlich Willkommen zur fünften und letzten Episode von „Beyond the Horizon“ vor dem Draft. Heute tauschen wir uns mit Fans der Tennessee Titans, vertreten durch die German Titans e.V., aus. Wir sprechen über die Vergangenheit der Franchise, Quarterback Marcus Mariota, blicken auf die Saison 2018 zurück und wagen einen Ausblick auf den Draft und die Saison 2019. Dies alles „Hinter dem Horizont“ – sprich aus Sicht der German Titans. Neben dem Austausch bzgl. des Footballs versuchen wir einander kennen zu lernen und damit fangen wir dann auch an. 

Bevor wir uns rückblickend um die NFL Saison 2018 kümmern, möchten wir Euch bitten, uns die German Titans e.V. ein wenig vorzustellen. Wie seid ihr zum Football und den Titans gekommen? Oder waren es gar die Houston Oilers? Seit wann gibt es Euch als Vereinigung von Tennessee Titans Fans? Wie und warum habt Ihr einen eingetragenen Verein gegründet? Wie viele Mitglieder habt Ihr? Wie sieht Eure Zukunftsplanung aus? Erzählt uns einfach alles über Euch – wir sind neugierig! 

German Titans: Bei uns gibt es unterschiedliche Wege, wie die Mitglieder Anhänger dieser Franchise geworden sind. Einige sind seit Oilers-Zeiten, andere hingegen haben einen familiären Bezug nach Tennessee und sind seit dem Umzug dabei. Die Super Bowl Teilnahme hatte natürlich auch nicht geschadet, sowie der Draftpick Marcus Mariota. Dies würde ich als die vier Hauptgründe definieren.

Wir sind zurzeit knapp 50 Mitglieder und haben uns gegründet Mitte Januar 2018 vor dem Playoff Spiel gegen die Patriots. Wir haben das einfach nur aus Spaß gemacht, ohne großartige Planung. Die Euphorie des Sieges in Kansas City in der Wildcard Round hatte uns beflügelt und die nachfolgende Woche hatten wir uns spontan getroffen. Also innerhalb von einer Woche Zeit für die Planung und Realisierung. Warum ein e.V.? Einfach weil wir es, wenn, dann richtig machen mit allen Rechten und Pflichten und nicht nur eine lose Gemeinschaft sein wollten. Zukunftsplanung haben wir keine. Wir haben nicht den Drang größer zu werden und werben, sondern überlassen dies dem natürlichen Gang der Natur. Wer Mitglied werden möchte ist gern gesehen. Wir haben ein familiäres Verhältnis und legen darauf großen Wert. Deswegen sind wir mit dem knapp 50 Mitgliedern, von denen 30-40 sehr aktiv sind, sehr zufrieden. Was wir so machen? Gewinnspiele für Mitglieder, letztes Jahr haben wir in London für 15 Mitglieder ein Haus gemietet für das London Spiel, treffen uns privat und zum jährlichen Sommerfest, sowie planen untereinander Reisen zu den Spielen in den USA. Kurz und knapp. Wir sind eine kleine, homogene Familie.

Wie seht Ihr die Fanszene in Deutschland? In den vergangenen Jahren kann man einen deutlichen Zuwachs an Football Fans in Deutschland und Europa beobachten. Diesen Trend könnt ihr bestimmt durch steigende Mitgliederzahlen, erhöhte Aufmerksamkeit in Sozialen Medien/TV/Presse und Nachfrage bestätigen. In Oberhausen gab es vor kurzem das erste größere Fanclubtreffen rund um die NFL. Wart Ihr dort vertreten und was haltet Ihr von solchen Veranstaltungen?

German Titans: Vorneweg, dass Treffen der Fanclubs in Oberhausen war schön, aber auch nur der Aspekt, dass wir uns gegenseitig kennenlernen konnten. Die Veranstaltung an sich ist nicht der Rede wert. Prinzipiell ist sowas in Ordnung, nur dann muss das Drumherum stimmen. Das war dort nicht gegeben. Wenn man für den Club werben möchte, kann man an solchen Veranstaltungen teilnehmen, aber für uns war das wahrscheinlich eine einmalige Aktion, weil wir nicht mit Macht wachsen wollen. Ein Fanclubtreffen, bei dem sich die ganzen Clubs treffen und das der einzige Hintergrund der Veranstaltung ist, macht mehr Sinn. Vielleicht ein Flag-Football Turnier der Fanclubs. Sowas wäre es wert zu unterstützen.

Die Titans sind ein „Small-Market-Team“ und das nicht nur in den USA. Wir als Club bekommen davon nicht viel mit. 90% unserer Mitglieder (vermute ich mal, wenn nicht sogar 100%) sind schon länger Anhänger als das es ranNFL gibt. Der Großteil von uns interessiert sich auch nicht großartig für die Berichterstattung in Deutschland. Das ist alles so aufgebauscht und künstlich. Wir bleiben diesbezüglich lieber unter uns und diskutieren, da in den sozialen Medien dies größtenteils nicht möglich ist, da entweder das Hintergrundwissen fehlt oder die rosarote Brille zu fest auf der Nase sitzt. Konstruktiver Austausch mit anderen gerne, aber wenn dann außerhalb der sozialen Medien und auf anderen Wegen wie gemeinsame Podcasts etc. Dies bringt einen weitaus größeren Mehrwert.

Blicken wir vor dem Draft 2019 einmal auf die Saison 2018 zurück. Die Tennessee gingen mit einem neuen Head Coach in die Saison 2018. Mike Vrabel übernahm für Mike Mularkey. Die Entlassung von Mularkey kam nach dem Erreichen der Playoffs 2017 und dem Sieg bei den Kansas City Chiefs in der Wild Card Round mit dem legendären Pass von Marcus Mariota zu sich selbst überraschend. Seid Ihr überrascht gewesen von der Entlassung? Wie bewertet Ihr die erste Saison unter dem neuen Head Coach Mike Vrabel?

German Titans: Zunächst einmal, es war keine Entlassung! Der Club und Mularkey haben sich einvernehmlich getrennt. Natürlich verkauft sich das in der Öffentlichkeit besser als „wir haben Mike gefeuert, weil er sich nicht von Terry Robiskie trennen wollte“. Aber das war der alleinige Grund für Mularkeys Abgang. Er wollte sich nicht von OC Robiskie trennen. Auch in unseren Kreisen gab es keine Probleme mit Mularkey, alleinig Terry war es. Manchmal sollte man sich auch von der Loyalität distanzieren. Mularkey hat es geschafft zusammen mit Jon Robinson (GM) aus einem Trümmerhaufen einen Playoff Teilnehmer mit zwei Winning Records zu machen. Hochachtung davor!

Ein Rookie Coach mit einem 9-7 Record, was für Einwände soll man dahaben, nicht zufrieden zu sein. Wenn er an den Stellschrauben dreht in Bezug auf Verbesserungen, dann kann aus Vrabel ein richtig Guter werden. Er hat das Charisma ein ganzes Team zu beflügeln, nimmt alle Schuld auf sich, wenn es schlecht läuft und nur das Team hat Lob verdient, wenn es überzeugt. Der Call in London gegen die Chargers für zwei Punkte zu gehen, anstatt in die Overtime, zeigt aus welchem Holz er geschnitzt ist. Er nimmt das Risiko in Kauf zu gewinnen, denn das ist das einzige was zählt. Natürlich hätten wir uns mehr erwünscht, aber die Voraussetzungen waren nicht die Besten aber er hat das Beste daraus gemacht. Wir sind gespannt, was das zweite Jahr bringt.

Am Ende der Spielzeit 2018 verpassten die Titans mit einer Bilanz von 9-7, die im Vorjahr noch für einen Platz in der Wild Card Round reichte, die Postseason. Die Defense machte über die Saison gesehen einen guten Eindruck und belegte bei zugelassenen Punkten den dritten Rang und bei zugelassenen Yards den achten Platz in der Liga. Die guten Zahlen der Defense kommen ohne einen großartigen Pass Rush zustande, denn mit 39 Sacks liegt man im Mittelfeld der Liga. Angeführt führt wird die Defense in Sacks von Defensive Tackle Jurrell Casey mit 7,0. Hier scheint noch Luft nach oben zu sein. Die Defense trägt schon die Handschrift vom ehemaligen Linebacker Mike Vrabel, oder?

German Titans: Ich würde sagen, die Defense trägt die Handschrift von DC-Guru Dean Pees und weniger von Mike Vrabel. Bei einzelnen Spielern im Linebacker Corps sieht man die Entwicklung relativ deutlich, als Beispiel nenne ich hier Jayon Brown. Die Erfahrung, die Mike Vrabel hat, können die Spieler aufsaugen und lernen. Auch nimmt er sich diese im Training wortwörtlich zu Brust. Jurrell Casey ist einer der besten Defensive Ends der Liga. Mehr als fünf Sacks sollten es schon mindestens bei Ihm sein. Der Pass Rush hat aber im Ganzen sehr abgebaut. Um Druck auf den Quarterback auszuüben müssen zurzeit die Inside Linebacker oder Safeties/Cornerbacks unterstützen. Hier bedarf es einem Upgrade, vor allem weil Brian Orakpo und Derrick Morgan das Team verlassen haben.

An Marcus Mariota scheiden sich ein wenig die Geister. Er bringt alle Anlagen für einen Franchise Quarterback mit, seine Leistungen schwanken doch sehr und die Verletzungsproblematik nimmt zu. Er ist hart im Nehmen und spielt auch angeschlagen. Aber er geht jetzt in sein fünftes Vertragsjahr und es stellt sich die Frage: Ist er der Franchise Quarterback, dem nach der Saison einen Multimillionen Dollar Vertrag gibt? 

German Titans: Nicht unbedingt winkt ihm dieser langfristige Vertrag. Die Titans haben seit 2009 keinen Franchise Tag mehr vergeben. Hiervon könnte man Gebrauch nehmen. Bei Marcus ist es ein Mix aus allem. Zuerst war es die katastrophale O-Line, das zweite Jahr war sehr stark, aber dann kamen die Probleme mit den Verletzungen. Ich würde noch nicht mal sagen, dass er großartig verletzungsanfällig ist, da es Verletzungen sind die nicht normal sind in Form des Nervs bzw. ein Beinbruch, der immer passieren kann. Dann bekommt er auf der Wide Receiver Position keine Unterstützung neben Corey Davis. Der zweitbeste Receiver war Deion Lewis und Delanie Walker fiel die komplette Saison aus. Es war also ein Mix aus Problemen, welche zu solchen Stat-Lines führt. Er ist ein Leader, ein Kämpfer, doch sollte jetzt mal eine Saison ohne Ausfall kommen. Ich bin von Marcus überzeugt, wenn er die Saison durchspielt und das Wide Receiver Problem gelöst ist. Delanie als „Security-Blanket“ steht ihm auch nicht mehr allzu lange zur Verfügung und was ohne ihn passiert sah man letzte Saison. Davis wird gedoppelt oder zu Dritt verteidigt und die anderen Passempfänger haben nicht die Qualität.

Größtes Problem der Offense der Titans scheint die Offensive Line zu sein. 47 Sacks haben die Mannen um Tackle Taylor Levan und Center Ben Jones, der jeden einzelnen Offense Snap auf dem Feld stand, zugelassen. Mit der Verpflichtung von Veteran Guard Roger Saffold (Los Angeles Rams) wird sich die Line deutlich verbessern? Läuft damit bereits die Offense der Titans besser?

German Titans: Es ist immer ein Mix aus Problemchen, die dann zu einem großen werden. 47 Sacks sind eine Menge, wobei man relativieren sollte, dass elf Stück davon aus einem Spiel gegen die Ravens kamen. Rechnet man diese Spitze raus, sind es 36 Sacks in 15 Spielen und das sind 2.4 Sacks pro Spiel, ein normaler Wert der Liga. Also Problemchen #1 war die inkonstante O-Line, vor allem die Interior Offensive Line. Einer der besten Tight Ends der Liga fällt für die komplette Saison in Woche 1 aus. Die Wide Receiver schaffen es nicht, bis auf Davis, eine Gefahr für die gegnerische Verteidigung zu sein und bis zur Bye-Week war das Run Game so gut wie nicht vorhanden. Wirft man diese ganzen Zutaten in einen Topf, kommt ein großes Problem raus. Saffold soll Abhilfe schaffen, wovon ich auch ausgehe, aber es ist immer noch eine Position in der Offensive Line vakant. Conklin kam viel zu früh von seiner schweren Verletzung zurück und sollte wieder eine Stütze als Right Tackle werden.

Offensive Coordinator Matt LaFleur wurde der neue Head Coach der Green Bay Packers. Sein Nachfolger ist Arthur Smith, der zuvor als Tight Ends Coach bei den Titans arbeitete. Was erwartet Ihr von Smith? Welche Art Offense wird er installieren? Bekommt Running Back Derrick Henry, der zum Ende der Saison 2018 einer der stärksten Backs der Liga war und insgesamt zwölf Touchdowns und 1059 Rushing Yards erzielte, eine noch größere Rolle? In der Passing Offense fehlte es an Playmakern. Tight End Delanie Walker fiel die komplette Spielzeit aus und seine Rückkehr zum Team scheint noch nicht sicher und Wide Receiver Corey Davis erfüllt noch nicht die ihn gesetzten Erwartungen. Vertraut man alles auf ein Power Running Game über Henry und Dion Lewis, den man noch besser ins Passspiel einbinden muss?  

German Titans: Arthur Smith (Fun Fact: Sohn des FedEx Gründers), kam 2011 zu den Titans und arbeitet seitdem unter Mike Munchak, Ken Wisenhunt, Mike Mularkey und Mike Vrabel. Er ist einer der wenigen Konstanten. Er weiß wie alle anderen, Mariota benötigt Konstanz auf dieser Position. Mariota bekommt jetzt seinen fünften Offensive Coordinator - zu viel für einen jungen Quarterback in der Entwicklungsphase. Deshalb wird das System von LaFleur nächstes Jahr das Grundgerüst bilden und darum weiterentwickelt. Henry wird sich jetzt beweisen müssen als Lead Back. Delanie Walker steht bereits mit Marcus auf dem Feld und beide trainieren zusammen, also hierzu gibt es keine Bedenken, aber die Zukunft muss frühzeitig gesichert sein. Corey Davis hat die Erwartungen nicht übertroffen, aber erfüllt. Er wird teilweise in Double- oder Triple Coverage genommen, weil sonst keiner auf dem Feld steht der wirklich für Gefahr sorgt. Mit der Verpflichtung von Adam Humphries und eventuell eines weiteren Receivers im Draft, sollte das nächste Jahr für ihn auch einfacher werden.

Mit Guard Roger Saffold (Los Angeles Rams), Defensive Lineman Cameron Wake (Miami Dolphins) und Backup Quarterback Ryan Tannehill (Miami Dolphins) holten die Titans drei Veteranen in der Free Agency nach Nashville. Seid Ihr zufrieden mit der Free Agency oder hattet Ihr andere Erwartungen? 

German Titans: Roger Saffold galt vor der FA-Phase als bester Guard der diesjährigen Free Agent Klasse. Adam Humphries ist ein Spieler der trotz Mike Evans und DeSean Jackson in Tampa seine Zahlen brachte, jung ist und zu moderaten Zahlen verpflichtet wurde. Cameron Wake ist „alt“, aber immer noch produktiv und wird in bestimmten Momenten auf dem Feld stehen und seinen Beitrag leisten. Ryan Tannehill kam per Trade aus Miami und die Titans müssen nur zwei Millionen seines Vertrages übernehmen. Für 2 Millionen für einen der besten Back-Up QBs in der Liga. Die Voraussetzungen stimmen und lassen uns zufrieden in die neue Saison blicken.

Der NFL Draft findet dieses Jahr in Nashville statt. Viele Analysten, Journalisten und auch und vor allem Fans freuen sich auf das Event in Tennessee und haben große Erwartungen. Könnt Ihr das Besondere an Nashville näherbringen? 

German Titans: Der Spitzname von Nashville ist „Athens of the South“. Durch diesen Namen bekam die Franchise auch den Teamnamen „Titans“. Nashville ist eine Stadt, die vom Country geprägt ist und „Southern Hospitality“ ist an jeder Ecke zu finden. In den letzten 20 Jahren wuchs die Stadt um über 100k Einwohnern im Stadtgebiet. Eine multikulturelle Stadt, welche die Südstaaten Werte erhält und für alle Besucher etwas zu bieten hat. 

Die Tennessee Titans gehen mit sechs Picks, jeweils einem in den ersten sechs Runden, in den Draft. Zum ersten Mal läuft die Uhr für Titans mit dem 19. Pick Overall in der ersten Runde. Als größte Needs liest man zumeist über Edge Rusher, Interior Defensive Line, Linebacker und Wide Receiver Tight End. Es fallen Namen wie OLB Brian Burns (Florida State), OLB Clelin Ferrell (Clemson), DT Dexter Lawrence (Clemson), Guard Cody Ford (Oklahoma) und die Tight Ends T.J. Hockenson und Noah Fant (beide Iowa). Habt Ihr einen Wunschspieler für den 19. Pick? Oder überraschen die Titans mit einem Trade?

German Titans: Mit Jon Robinson als General Manager ist alles möglich. Er genießt von den Eigentümern vollstes Vertrauen. Jeder von uns hat andere Wünsche bzw. hat andere Prioritäten in Bezug auf Need. Deswegen vertrauen auch wir unserem GM und lassen uns überraschen was passiert. Ein Up-Trade, möglich. Ein Down-Trade, möglich. Nur komplett raus aus der ersten Runde wird definitiv nicht passieren. Lassen wir uns überraschen. Auf unserem Blog haben sich einige von unseren Mitgliedern die Arbeit gemacht und ihre eigene Scouting Übersicht erstellt, für alle die es interessiert. (https://www.germantitans.eu/draft-preview-2019/)

Mit welcher Erwartungen und Hoffnungen geht ihr in die Saison? Können die Titans um den Titel in der AFC South mitspielen und vielleicht erstmals seit 2008 die Division gewinnen?

German Titans: Drei Winning Seasons hintereinander. Die AFC South ist die stärkste Division der Liga, nachdem diese vor ein paar Jahren noch eine Lachnummer war. Es ist alles möglich, aber alles außer die Playoffs wären eine Enttäuschung. Alle Werkzeuge sind vorhanden um ein seriöser Contender zu sein, doch jetzt muss der nächste Schritt erfolgen. Der erste Sieg gegen Andrew Luck, seitdem dieser in der NFL spielt, in Woche 2 wäre mal der erste Schritt in die richtige Richtung.

Zum Abschluss ein Blick auf die Geschichte der Titans, die 1959 in der American Football League als Houston Oilers begann. Zwei Titel gewannen die Oilers in der AFL in den Jahren 1960 und 1961. Zum Super Bowl Erfolg reichte es bisher nicht. Im Super Bowl XXXIV fehlten am Ende nur Zentimeter um die St. Louis Rams um Quarterback Kurt Warner zu schlagen. Was sind für Euch die wichtigsten und größten Momente in der Geschichte der Oilers/Titans? Wer sind die wichtigsten Spieler, die die Franchise geprägt haben? Wir sind gespannt.

German Titans: Ich werde mich jetzt nur mal auf die Tennessee Oilers/Titans beziehen. Steve McNair, Eddie George, Keith Bulluck, Jeavon Kearse, Chris Johnson… Name dropping könnte weitergehen, aber wie definiert man die wichtigsten Spieler. Ohne ihre Kollegen, die sie unterstützen kann ein einzelner nicht viel erreichen, es ist ein Teamsport. Chris Johnsons 2000+ Yards Saison wäre nicht zustande gekommen ohne das Blocking seiner Mitspieler. Ein einzelner Spieler, egal wie gut er ist, kann durch individuelle Leistungen der Unterschied machen, doch ohne seine Mitspieler könnte er niemals so weit kommen, dass ein Unterschied benötigt wird. Die Saison 1999/2000 mit der Super Bowl Teilnahme war die erfolgreichste Saison der Franchise Geschichte. Das Music City Miracle ist vielen ein Begriff, als man in allerletzter Minute die Bills im Wild Card Game schlug. In der Saison waren die Jaguars das beste Team und verloren inklusive Playoffs drei Spiele. Alle drei gegen die Titans. Vince Young war, auch wenn die Karriere nicht von Erfolg gekrönt wurde, immer wieder für eine Überraschung gut mit einem Walk Off Rushing TD über 39 Yards. Es gab ein paar sehr schöne Moment, doch der Blick geht nach vorne und ich hoffe das die allerschönsten Momente noch folgen.

Vielen Dank, dass Ihr bei unserer sechsten Ausgabe von „Beyond The Horizon“ mitgemacht habt! Wir hoffen, dass wir unseren Austausch weiter fortsetzen und wir mehr voneinander erfahren!

Mehr Informationen über die German Titans e.V. findet Ihr hier:

Hier findet ihr die drei vorherigen Ausgaben von „Beyond the Horizon“: