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49ers Germany

Official 49ers Fan Chapter, part of Niner Empire.

Niners Huddle Episode 20: Spotlight: Route Tree II – Noch mehr Bäume im Wald!

5 min read

Kurz vor dem Wochenende ist es wieder Zeit für das Spotlight des Niners Huddle – Der 49ers Germany Podcast. Wir knüpfen an die 18. Folge, in welcher wir den Route Tree in seinen neun bzw. Grundvarianten aufgezeigt haben. Nun bauen auf die Grundlagen auf und erklären die ein oder andere weitere Route. Achtet auf Screens, Wheel und Swing Routes!

ZAHLREICHE ABWANDLUNGEN VOM KLASSISCHEN ROUTE TREE

Der Route Tree in der NFL basiert auf neun Grundvarianten, die auch numerisch von eins bis neun benannt worden sind. Allerdings bleibt es nicht bei der einfachen numerischen Aufzählung. Es kommen auch noch Bezeichnungen wie Flat, Curl, Comeback dazu und manchmal sind es auch mehrere Namen für ein und dieselbe Route. Zu den Grundvarianten gesellen sich zum Beispiel die Wheel, Swing, Angle oder auch Slugo-Route.

Die weiteren Routen in der Übersicht:

1. SWING

  • Die Swing Route ist der Flat Route ähnlich
  • Unterschied: Die Flat Route wird „flach“ / geradeaus gelaufen, während der Running Back oder Receiver aus dem Backfield heraus bei einer Swing Route schon einen leichten Bogen läuft
  • Damit soll dem RB/Receiver die Möglichkeit gegeben werden, nach dem Catch mit erhöhter Geschwindigkeit „Downfield“ laufen zu können

2. WHEEL

  • Im weiteren Sinne verwandt zur Flat und Swing Route ist auch die „Wheel-Route“
  • Die Wheel Route beginnt als Flat-Route, aber verläuft dann weiter in einem weiten Bogen um „Downfield“ abzubiegen
  • Die Wheel-Route ist ein potentes Mittel für Outside-WR, wenn der benachbarte Receiver via Slant nach innen zieht
  • Sie wird häufig auch von Running Backs gelaufen

3. BASE SCREEN

  • Die älteste Form des Screen Passes
  • Hierbei handelt es sich um einen schnellen Dump Off zum Running Back
  • Der Running Back sollte idealerweise drei Offense Liner vor sich haben und versuchen, sich hinter diesen Vorblockern durch die Defense zu schlängeln
  • Wird oft gegen den Blitz angewandt – der RB läuft am Edge Rusher vorbei und der Quarterback wirft dem Defender den Ball in den Rücken

4. JAILBREAK - SCREEN

  • Schneller Screen Pass zu einem WR nach außen
  • Innen stehen dabei 2 WR (oder 1 WR + 1 TE)
  • Diese beiden werden im Spielzug dann als Blocker eingesetzt.
  • Oftmals wird einer der Offensive Liner ebenfalls als Blocker eingesetzt
  • Formation: z.B. eine Bunch Formation - Zwei der drei eng aufgestellten Receiver öffnen das Feld mit schnellen Go- oder Crossing Routes und ziehen damit die Verteidiger weg

5. BUBBLE - SCREEN

  • Der außen aufgestellte Wide Receiver bewegt sich im Moment des Snaps nach hinten und dadurch entsteht eine Blase (Bubble) – quasi ein leerer Raum zwischen ihm und den Verteidiger
  • Gleichzeitig versuchen die ebenfalls auf dieser Seite aufgestellten Receiver oder Tight nach vorn zu gehen und zu blocken

6. DROPBACK - SCREEN

  • Offense Line, Quarterback und Receiver bewegen sich nach dem Snap stark nach hinten und ziehen die Defense mit sich
  • Von draußen zieht plötzlich ein WR nach innen und nutzt die „Underneath Zone“
  • Blocking sieht nach einer langen Routenentwicklung (5-Step Drop) aus
  • Ziel ist ein 5 Yards nach innen gelaufene Route vom WR, der viel Platz zwischen D-Line und Defensive Backs bekommt

7. SEAM - ROUTE

  • Bei der Seam gar nicht um eine klassische „Route“, sondern mehr darum, dass der potenzielle Receiver die Nahtstelle („Seam“) in der Zonenverteidigung sucht
  • Für eine Seam-Route braucht es also Zonenverteidigung – und der Receiver muss die Optionen bekommen, an den vermeintlichen Nahtstellen die richtige Route zu wählen
  • Gutes Verständnis von QB und Receiver ist entscheidend

8. ANGLE ROUTE

  • Eine Route, bei der ein Receiver (meist aus dem Backfield kommend, also Running Back oder Fullback) 45° nach außen läuft und dann nach einigen Schritten 90° nach innen abbiegt, also dann von der Line of Scrimmage aus gesehen 45° nach innen läuft

9. SLUGO ROUTE / „SLANT AND GO“

  • Eine Kombination aus Slant Route und Go Route
  • Receiver zieht den Verteidiger per Slant nach innen und biegt dann vertikal ab.
  • Smash-Route: Receiver läuft kurz nach draußen und biegt dann scharf „Z-förmig“ nach innen ab. Ziel ist es, den Defender komplett auf dem falschen Fuß zu erwischen

WO FINDET IHR DAS NINERS HUDDLE?

Unseren Podcast findet man auf Anchor, Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts und Deezer sowie auf zahlreichen weiteren Plattformen. Fehlt Euch noch eine Plattform? Schreibt uns gerne und wir werden versuchen, Eure Wünsche zu realisieren. Hier bekommt man den Podcast inzwischen überall:

Viel Spaß bei der zweiten Folge zum Route Tree! Lasst uns gerne Kommentare oder Fragen für die nächste Ausgabe zukommen. Wer mag, darf bei Apple Podcasts auch gerne eine (möglichst) positive Review abgeben und uns natürlich abonnieren! Auch auf YouTube würden wir uns über Abonnements, Kommentare und einen Daumen hoch sehr freuen!

Bedanken wollen wir uns auch nochmal bei der Band Heart of Chrome – der Song „California“ ist einfach perfekt!

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