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19. September 2021

49ers Germany

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Snap Count: Zahlen, Daten und Fakten zum Ravens Spiel – Week 13

5 min read

Ein Field Goal vom Justin Tucker bei auslaufender Uhr entschied die Partie der San Francisco 49ers bei den Baltimore Ravens mit 20:17 zugunsten der Gastgeber. Beide Teams weisen nun eine Bilanz von 10-2 auf, aber die Ravens führen weiter die AFC North an, während die 49ers nun auf dem zweiten Platz der NFC West hinter den Seattle Seahawks rangieren. Im Regen von Baltimore standen gleich sieben Spieler der Offense und nur zwei Spieler der Defense bei jedem Snap ihrer Unit auf dem Feld.

Neun Spieler im Regen bei jedem Play auf dem Feld

In der Offense stand die komplette Offensive Line mit Daniel Brunskill, Laken Tomlinson, Weston Richburg, Mike Person und Mike McGlinchey bei allen 57 Offensive Snaps auf dem Feld. Dazu waren Quarterback Jimmy Garoppolo und Tight End George Kittle ebenfalls immer auf dem Feld. In der Defense schafften dies nur Linebacker Fred Warner und Free Safety Jimmie Ward.

Die Ravens blitzen bei 21 von 26 Drop Backs gegen Garopoolo

Quarterback Jimmy Garoppolo brachte 15 von 21 Pässen für 165 Yards und einen Touchdown an den Mann. Die Ravens blitzten bei 21 von 26 Drop Backs gegen Garoppolo (84%) – dies ist die höchste Blitzrate die sich ein Quarterback seit September 2018 gegenübersah. Case Keenum wurde bei 92% seiner Dropbacks ebenfalls gegen die Ravens geblitzt. Aber Garoppolo war bei schlechten Wetterverhältnissen gut gegen den Blitz und brachte 12 von 18 Pässen für 149 Yards und einen Touchdown an den Mann. Hier geht das Lob auch an die Offensive Line: Man ließ trotz der Blitzflut nur neun Total Pressures zu.

Mostert mit Karrierespiel

Unter den Running Backs bekam mit Raheem Mostert die eigentliche Nummer drei die meiste Einsatzzeit mit 42 Snaps. Matt Breida fiel erneut mit Knöchelproblemen aus und Tevin Coleman bei seinen zehn Snaps sehr ineffektiv (sechs Yards bei fünf Carries). Dagegen machte Mostert ein Karrierespiel und lieferte mit 19 Carries für 146 Rushing Yards zwei Bestleistungen ab. Außerdem erlief der Running Back einen Touchdown. Damit erlief Mostert nun zum ersten Mal in seiner Karriere in zwei aufeinanderfolgenden Partien einen Rushing Touchdown. Seine erzielten 146 Rushing Yards sind die meisten erlaufenen Yards einer 49ers seit Carlos Hyde 193 Yards gegen die New York Jets erlief (11. Dezember 2016). Fullback Kyle Juszczyk fiel bei seiner Rückkehr nach Baltimore nur beim Blocking auf, er bekam weder im Laufspiel noch im Passing Game den Ball.

Samuel wird immer mehr zur Nummer zwei

Unter den Wide Receivern verstärkte sich das Bild der letzten Wochen. An der Seite von Emmanuel Sanders (56 Snaps) etabliert sich Rookie Deebo Samuel (55 Snaps) als Nummer zwei Receiver mit weitem Abstand auf Kendrick Bourne (25) und Richie James (2). Sanders fing vier von sechs Targets für 41 Yards und Samuel zwei von vier Targets für 41 Yards und einen Touchdown (damit kommt er auf drei in dieser Saison). Receiving Yards Leader war Kendrick Bourne mit 42 Yards (drei von drei Targets).

Tight End George Kittle stand in allen 57 Plays der Offense auf dem Feld. Im Passspiel fing er zwei von vier Targets für 17 Yards, wurde von den Ravens aber ansonsten sehr gut abgeschirmt. Im Running Game war er als Blocker gemeinsam mit Mike McGlinchey der stärkste Spieler der 49ers. Garrett Celek und Ross Dwelley waren zusammen in sieben Plays auf dem Feld.

Nur sieben Total Pressures gegen Lamar Jackson

In der Defensive Line bekam Arik Armstead (61 Snaps) die meiste Einsatzzeit vor Rookie Nick Bose mit 55 und DeForest Buckner mit 54. Danach folgt ein größerer Sprung zu D.J. Hones (33), Jullian Taylor (24), Solomon Thomas (18) und Sheldon Day (17). Die Defensive Line erzielte nur sieben Total Pressures und einen Sack gegen Quarterback Lamar Jackson. Mehrfach entkam der mobile Quarterback dem Druck und nur DeForest Buckner konnte ihn einmal zu Boden bringen. Buckner kommt damit auf 6,5 Sacks in dieser Saison.

Warner wieder Leading Tackler

Fred Warner führte sein Team auch bei den Baltimore Ravens mit elf Combined Tackles (acht Solo, drei Assists) an. Außerdem wehrte er bei zwei kritischen Third und Fourth Downs einen Pass von Quarterback Lamar Jackson ab und verzeichnete fünf Stops. In der Pass Coverage ließ er bei acht Targets vier Receptions für 46 Yards und einen Touchdown zu. Pro Football Focus bewertete ihn mit einem Defensive Grade von 78,7 und einem Grade von 80,9 in der Run Defense. Dre Greenlaw folgte mit acht Combined Tackle.

Harris mit Forced Fumble gegen Lamar Jackson

Die Safeties und Cornerback fielen in einer Partie, in der kaum geworfen wurde, wenig auf. Auf die Wide Receiver warf Jackson lediglich acht Pässe, wovon vier für 20 Yards ankamen. Die restlichen Targets gingen auf die Tight Ends und Running Back Mark Ingram. Für den an den Rippen verletzten Jaquiski Tartt kam Marcell Harris in die Partie und er konnte Lamar Jackson im Lauf den Ball entreißen und sichern. Damit verzeichnete er das erste Forced Fumble und die erste Fumble Recovery seiner Karriere.

Durch die Fumble Recovery von Harris haben die 49ers nun in vier aufeinanderfolgenden Begegnungen eine Fumble Recovery erzielt. Dies ist die längste Serie in der Teamgeschichte mit mindestens einer Fumble Recovery seit der Saison 2013 (Week 7 bis 11, Bye Week 9).    

Der komplette Snap Count im Überblick:

DID NOT PLAY:

QB Nick Mullens, OL Ben Garland

NICHT AKTIV:

QB C.J. Beathard, K Chase McLaughlin, WR Dante Pettis, RB Matt Breida, DE Dee Ford, LT Joe Staley, TE Levine Toilolo